Neujahrsapéro

Magden stellt sich den Herausforderungen der Zukunft

Der traditionelle Neujahrsapéro für Behörden-, Kommissions- und Vereinsmitglieder am Abend des Dreikönigstags bot Gemeindeammann Brunette Lüscher gute Gelegenheit, für das vielfältige ehrenamtliche Engagement zu danken.

In ihrer Ansprache hielt Frau Gemeindeammann Brunette Lüscher fest, dass nur durch Gemeinsamkeiten ein funktionierendes Dorfleben gewährleistet ist.

Allen Ehrenamtlichen zollt Gemeindeammann Brunette Lüscher höchstes Lob für den freiwilligen Einsatz und dankt für die Bereitschaft der Männer und Frauen, sich "für die Zukunft unseres Dorfes" zu engagieren. "Beträchtliches steht uns noch bevor, aber manches braucht halt Zeit."

In ihrem Rückblick freut sie sich, dass nach jahrelangem Ringen ein Eichenvertrag für den Forst unterzeichnet werden konnte, dass es zur Gründung eines Bunkervereins zum Erhalt einer militärhistorischen Anlage gekommen war. Was den geplanten Bau der neuen Sporthalle mit kulturellen Räumen anbelangt, sieht Lüscher einen guten Weg und kündigt schon mal den Spatenstich für Anfang März an. Keine Zweifel lässt sie daran, dass auch künftig in den Tiefbau für Strassen, Leitungserneuerungen und Hochwasserschutz investiert werden muss.

Die angedachte Zonenplanrevision betrachtet sie als "grosse Herausforderungen" und schiesst dann gleich einen Pfeil ab: "Geht es nach dem Willen des Kantons, sind einer ländlichen Gemeinde wie der unsrigen praktisch keine Neueinzonungen mehr erlaubt, die Forderungen sind auf die innere Verdichtung ausgelegt."

Eine "zielorientierte Zusammenarbeit" erachtet Gemeindeammann Lüscher auch künftig für wichtig. In der politischen Alltagsarbeit verlangt sie "projektbezogenen Einsatz". Nicht zuletzt auch angesichts eines grossen Wandels im Schulsystem. Beim Verzicht auf eine Weiterführung der Oberstufe im Dorf geht es ihr nicht allein ums Geld, doch verlangt sie eine "langfristige Investitionssicherheit", um auch neuen Schulraum planen zu können.

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