Es war schon schade, dass ausgerechnet am Wochenende zum Jubiläumsweihnachtsmarkt in Laufenburg die Schönwetterperiode eine Pause einlegte. Nasser Nebel lag über der Stadt. Doch die zahlreichen Besucher, die vor allem am Spätnachmittag des Samstags gekommen waren, liessen sich davon die gute Laune nicht verderben. Ist doch dieser grenzüberschreitende Markt in den beiden Laufenburger Altstädten einer der beliebtesten in der Region.

Beliebt war, was innerlich wärmte

Gefragt waren diesmal natürlich beim Bummel durch die stimmungsvoll herausgeputzten Gassen über die Brücke mit den kleinen Holzhütten sowie den festlich beleuchteten Laufenplatz vor allem duftender Glühwein, heisse Würste, dampfende Suppen, also alles, was innerlich wärmte. Das Angebot an Kunstgewerbe, Textilien, Spielsachen und vieles mehr war riesig, letzt Anregungen für ein gelungenes Fest gab es reichlich. Überall tönten schöne Weihnachtslieder, die kleinen Knirpse der Musikschule Laufenburg schmetterten munter drauflos, die gut gelaunten Drehörgler waren dabei, der Kosakenchor eroberte die Herzen der Zuhörer, die Stadtmusiker gaben ihr bestes, die kessen Berliner Saxofonisten hatten den alten Boogie parat.

Und den Kleinsten war das Wetter sowieso egal, mit dem grössten Vergnügen drehten sie ihre Runden auf dem Nostalgiekarussell oder mit der Eisenbahn. Sie bestaunten den sprechenden Pinguin, hielten hoch auf Papas Schultern Ausschau nach Samichlaus, naschten nach Herzenslust.

Trotz allem, ein gelungener, grenzüberschreitender Weihnachtsmarkt mit märchenhafter Atmosphäre in nun bereits zehnter Auflage.