Rheinfelden

«Little Japan»: Ein Stück Japan im Büro bei Tillotts Pharma AG

CEO Thomas A. Tóth von Kiskér (l.) wohnt der Teezeremonie bei.

CEO Thomas A. Tóth von Kiskér (l.) wohnt der Teezeremonie bei.

«Wer sich wohlfühlt, ist motivierter und leistungsfähiger.» Tillotts hat in seinen Büroräumlichkeiten für ihre ca. 150 Mitarbeiter einen japanischen Raum für Entspannung eröffnet. So zollt die Firma gleichzeitig ihrer Muttergesellschaft Anerkennung.

Es ist ein Schritt in eine andere Welt, raus aus dem Büro mitten in die japanische Teekultur. Das Unternehmen Tillotts Pharma AG hat in seinen Büroräumlichkeiten im «Salmenpark» in Rheinfelden einen japanischen Raum eingerichtet. Am Montag wurde er im Beisein von CEO Thomas A. Tóth von Kiskér sowie Architekt Dieter Joerin mit einer traditionellen japanischen Teezeremonie eröffnet.

Die Tillotts Pharma AG beschäftigt am Standort in Rheinfelden rund 150 Mitarbeitende. Das auf die Behandlung von chronisch entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen spezialisierte Unternehmen hatte die neuen Büros erst im Frühjahr bezogen.

Für viele der Mitarbeitenden stellten die Grossraumbüros eine neue Situation dar, arbeiteten sie zuvor doch in kleineren Büros. «Die Umstellung hat Bedenken und teilsweise gar Ängste geweckt», sagte Tóth von Kiskér. «Wir haben unsere Mitarbeitenden deshalb in die Gestaltung der neuen Räumlichkeiten miteinbezogen. Dabei hat sich gezeigt, dass ein Raum für Erholung und Entspannung ein grosses Bedürfnis ist.» Mit dem japanischen Raum möchte das Unternehmen diesem Bedürfnis gerecht werden. «Gleichzeitig zollen wir unserer japanischen Muttergesellschaft, Zeria Pharmaceuticals, Anerkennung», sagte Tóth von Kiskér.

Der Raum mit dem Namen «Little Japan» ist nach dem Vorbild eines japanischen Teehauses gestaltet. Der Boden etwa ist mit «Tatami»-Matten bedeckt, Gäste und Gastgeber sitzen auf dem Boden. An der Wand hängt ein «Tokonoma», eine Schriftrolle mit einer Pinselzeichnung. Für die Benutzung gibt es klare Regeln. Unter anderem soll «Little Japan» über Mittag als Ruheraum genutzt werden. Ab kommendem Jahr bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitenden ausserdem Meditations-Kurse an.

«Wir möchten unseren Mitarbeitern einen Rückzugsort bieten», sagte Tóth von Kiskér. Der CEO selber hat eine grosse Affinität zu Japan, pflegt zu Hause einen Zen-Garten. Dort findet er Erholung. Den gleichen Effekt sollen nun die Mitarbeitenden im japanischen Raum erleben. Tóth von Kiskér ist überzeugt: «Der Raum wird das Wohlbefinden stärken. Und wer sich wohlfühlt, ist motivierter und leistungsfähiger.»

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Autor

Nadine Böni

Nadine Böni

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