Rheinfelden

Liebenswerte Stadtgeissen im neuen Gehege an der Rheinfelder Stadtmauer

Die kleinen Stadtgeissen faszinieren die Schaulustigen in Rheinfelden

Die kleinen Stadtgeissen faszinieren die Schaulustigen in Rheinfelden

Tagtäglich drängen sich Schaulustige beim neuen Gehege an der Rheinfelder Stadtmauer. Ende April kamen die kleinen Stadtgeissen zur Welt. Seither tummeln sie sich vor der Hütte und auf der grünen Wiese.

Immer donnerstags kommt Daniel Jost ins neue Geissengehege an der Stadtmauer beim Storchennestturm. Seine Lieblinge scharen sich um ihn, nicht nur, weil sie neues Futter erwarten. Für jedes der Tiere hat er einen Kosenamen. Die vier Jungen, darunter drei Böckli, bereiten ihm besonders Freude. Ende April kamen sie zur Welt, seither tummeln sie sich vor der Hütte und auf der saftig grünen Wiese, stets wohl beobachtet von den Müttern.

Beobachtet auch von vielen Schaulustigen, die sich tagtäglich am Zaun drängen: Vor allem Lieblingsobjekte für Kinder mit ihren Müttern und Vätern, aber auch für Touristen, denen die schnuckeligen Geissen meistens einen Fotoschnappschuss wert sind.

Daniel Jost nimmt das gelassen hin, wenn er während der Pflege beobachtet wird. Seit nunmehr sieben Jahren kümmert er sich um die Tiere, die vormals im westlichen Stadtpark beheimatet waren. Unter mächtigen Bäumen, die nur Schatten spendeten.

Nun haben sie ein sonniges Refugium, dürfen sich in die Hütte verkriechen, vor allem aber auch als Paarhufer auf speziell installierten Steinhaufen herumklettern oder sich genüsslich wiederkäuend auf die schöne Wiese legen.

Daniel Jost achtet genau darauf, dass seine Schützlinge nicht nur gutes Futter bekommen («Der Darm einer Geiss ist immerhin 35 Meter lang.»), sondern auch gesund bleiben. Der Veterinär nimmt alle zwei Jahre Blutproben, jeden Herbst werden die Tiere geimpft und entwurmt.

«Wichtig ist, die Tiere genau zu beobachten», meint Daniel Jost. Dadurch liessen sich eventuelle Krankheiten rasch erkennen. Er schneidet den Geissen mitunter die Klauen, mischt ihnen Mais, Gerste und Haferflocken ins Futter. Damit es den Stadtgeissen gut geht.

Meistgesehen

Artboard 1