Strassensanierung
Laufenburg will reduzierten Beitrag für Strassenausbau

Der Stadtrat Laufenburg hat beim Kanton erneut ein Gesuch um Reduktion des Gemeindebeitrags für den Ausbau der Kantonsstrasse K130 gestellt. Ein erstes Gesuch war abschlägig beantwortet worden.

Marc Fischer
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«Ein Grossteil des Verkehrs auf der Kantonsstrasse K130 ist nicht hausgemacht», heisst es in Laufenburg

«Ein Grossteil des Verkehrs auf der Kantonsstrasse K130 ist nicht hausgemacht», heisst es in Laufenburg

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An der letzten Gemeindeversammlung haben die Stimmbürger von Laufenburg einem Kreditantrag in der Höhe von 300 000 Franken für den Anteil der Gemeinde an den Kosten der geplanten Lichtsignalanlage bei der Abzweigung Kaisterstrasse zugestimmt.

Der gesamte Gemeindebeitrag für den Ausbau der K130 beträgt damit rund 1,8 Millionen Franken. Der Stadtrat ist jedoch bereits im Oktober an den Kanton gelangt, mit dem Antrag, den Gemeindebeitrat zu reduzieren. Dieser wird eigentlich gemäss eines kantonalen Dekrets abhängig von der Steuerkraft einer Gemeinde festgelegt.

Koblenz als Beispiel

Laufenburg wollte nun beim Kanton einen reduzierten Gemeindebeitrag erreichen, nachdem der Gemeinde Koblenz in einem ähnlichen Projekt eine Reduktion gewährt wurde. Der Koblenzer Gemeindeschreiber Alfred Frei bestätigte die Reduktion um rund 1,9 Millionen Franken. «Sie wurde auf unseren Antrag hin gewährt, da Koblenz aufgrund des grossen Durchgangs- und Grenzverkehrs stark belastet ist.»

Auch Laufenburg ist mit Grenz- und Durchgangsverkehr stark belastet. «Ein Grossteil des Verkehrs auf der Kantonsstrasse K130 ist nicht hausgemacht», erklärte Stadtschreiber Walter Marbot auf Anfrage das Gesuch der Laufenburger Behörden.

Gesuch abgewiesen

Das Gesuch vom Oktober wurde vom Kanton jedoch abgewiesen. «Es wurde uns mitgeteilt, dass die Fälle Laufenburg und Koblenz anders gelagert seien», so Marbot. Anfangs Januar hat Laufenburg nun ein Wiedererwägungsgesuch an den Kanton eingereicht, wie Marbot bestätigte.

Gemäss dem stellvertetenden Kantonsingenieur Matthias Adelsbach ist dieses Gesuch noch hängig. Abweichungen vom Dekret müssten vom Regierungsrat beschlossen werden, so Adelsbach. Er gehe davon aus, dass bald ein Entscheid gefällt werde.