Laufenburg
Laufenburg lud zur Richtfeier der neuen Stadthalle

Nach langem Hin und Her konnte im vergangenen November mit dem Rückbau der altehrwürdigen Laufenburger Stadthalle begonnen werden. Anfang März folgte dann die Grundsteinlegung und am Freitag konnte schon die Aufrichte gefeiert werden.

Marc Fischer
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Richtfeier für die neue Stadthalle Laufenburg
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René Leuenberger begrüsste die vielen Gäste
René Leuenberger führte eine Gruppe interessierter Gäste durch den Rohbau
Die Zimmerleute bei ihrem Richtspruch auf dem Dach der neuen Stadthalle
Die Tiefgarage ist schon befahrbar
Die fünf Redner freuen sich auf die Fertigstellung der Halle
Die Einfahrt zur Tiefgarage ist gut sichtbar

Richtfeier für die neue Stadthalle Laufenburg

René Leuenberger, Präsident der Baukommission nahm dies in seiner Begrüssung zum Anlass, den slowenischen Autor Zarko Petan, zu zitieren: „Die Gegenwart ist der Zustand zwischen der guten alten Zeit und der schöneren Zukunft". Das Zitat beschreibe sehr treffend unsere heutige Situation mit dem Rohbau der Stadthalle. „Einen grossen Teil des Weges sind wir bereits gegangen aber ein nicht zu unterschätzender Teil liegt noch vor uns."

Im Namen des Büros Brandenberger Buehrer Kloter Architekten bedankte sich Adrian Kloter bei Bauleitung und allen beteiligten Handwerkern. Trotz Schwierigkeiten mit Wettereinflüssen, unerwarteten Leitungen und Spezialwünschen hätten diese die hohen Ansprüchen erfüllt und den Zeitplan eingehalten. Gross sei deshalb seine Freude, dass der „edle Rohbau" nun errichtet sei.

Auch Bau-Stadtrat Carlo Alfano und Stadtammann Rudolf Lüscher zeigten sich erfreut über den gelungenen Rohbau. „Entstanden ist ein markantes Gebäude mit einem ganz eigenen Charakter an einer hervorragenden Lage", betonte Alfano. Einmal ganz fertig gestellt, werde die neue Stadthalle durch ihre Klarheit bei gleichzeitiger attraktiver, eleganter Ausstrahlung bestechen. Zudem würrden alle ursprünglich an die Stadthalle gestellten Nutzungsansprüche erfüllt.

Breite Nutzungsmöglichkeiten

Die Stadthalle Laufenburg ist als Durchführungsort für gesellschaftliche, geschäftliche und kulturelle Events gedacht. Sie soll im Frühling 2013 fertiggestellt sein. Erste Reservationen sind bereits eingegangen, wie im Rahmen der Aufrichte zu erfahren war. Das Raumkonzept ist flexibel und passt sich dadurch den unterschiedlichsten Bedürfnissen an. Der Hauptsaal
mit disponiblen Bühnenelementen bietet je nach Nutzung auf 560 Quadratmetern über 1000 Stehplätze oder 600 Konzertplätze oder 300 Bankettplätze. Der grosszügige Foyersaal misst 175 Quadratmeter. Die Stadtterrasse bietet Platz als Ausstellungs- und Parkfläche. Bei Grossveranstaltungen kann hier ein grosses Festzelt aufgestellt werden. Unter der Stadthalle befindet sich eine Tiefgarage. (mf)

Rudolf Lüscher nahm schliesslich gerne die Aufgabe wahr, den Werbespot für die neue Stadthalle zu sprechen. Laufenburg im Allgemeinen und die Stadthalle im Speziellen sei der ideale Veranstaltungsort zwischen Basel und Zürich - egal ob für gesellschaftliche, geschäftliche oder kulturelle Events. „In der weiteren Umgebung gibt es kein entsprechendes Angebot. Die Infrastruktur ist nach dem neuesten Stand der Technik bereitgestellt." Zur gezielten Positionierung und Vermarktung der neuen Stadthalle werden drei Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Wirtschaft in Olten unter Begleitung eines Fachdozenten zwischen September und Januar eine Projektarbeit verfassen. Die Bevölkerung lud er ein am 13. Oktober (Hela-Samstag) den weiteren Baufortschritt im Rahmen eines Tages der offenen Baustelle zu begutachten.

Zu guter Letzt ergriff Erich Erne, Verwaltungsratspräsident der Erne Holding, das Wort. „Der Bau dieser Stadthalle ist ein Meilenstein in der Baugeschichte Laufenburgs", betonte er. Als Vorgänger in der Meilensteingeschichte bezeichnete er den „Roten Löwen", die Schulanlage Blauen und das XL-Zentrum. Weiter gab Erich Erne seiner Hoffnung, dass der „anspruchsvolle Bau" der Stadt Dynamik und Schwung verleiht.

Bevor die Richtfest-Gäste zur Baustellenbesichtigung und zum gemütlichen Teil mit währschaftem „Zobig" übergingen, stand mit dem Richtspruch der Zimmerleute noch der wichtigste Programmpunkt an. Auf dem Dach stehend, bedachten sie die neue Halle und deren Bauherrschaft mit guten Wünschen.