Volleyball
Laufenburg-Kaisten kämpft um den Platz an der Sonne

Laufenburg-Kaisten muss nach dem 0:3 gegen Lausanne in die Auf-/Abstiegsrunde. Nach Ostern müssen die Fricktaler gegen die NLB-Klubs Ecublens und Einsiedeln ihren Platz in der höchsten Liga verteidigen. Der Club will unbedingt oben bleiben.

Alexander Wagner
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Mathias Jost (hinten, Laufenburg) gegen drei Lausanner
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Stjepan Grgic (links) und Tomislav Mrkonjic (rechts, Laufenburg) gegen Kim Schalcher (Mitte, Lausanne)
Laufenburg-Kaisten muss nach dem 0:3 gegen Lausanne in die Auf-/Abstiegsrunde
Stjepan Grgic (rechts, Laufenburg) gegen Kim Schalcher (Lausanne)

Mathias Jost (hinten, Laufenburg) gegen drei Lausanner

Alexander Wagner

Die ersten beiden Sätze mussten die Fricktaler vor heimischem Publikum in Laufenburg abgeben. Doch der Start in den dritten Durchgang gelang optimal und die Akteure von Smash 05 konnten mit 8:6 und 16:15 in Führung gehen. Doch dann spielten die Lausanner ihre grosse Routine und ihre Überlegenheit am Netz aus und brachten auch den dritten Satz ins Trockene.

Was wollen die NLB-Teams?

Damit steht fest, dass sich die Fricktaler nicht mehr direkt in der Nationalliga A halten können. Am Gründonnerstag vor Ostern steht noch die letzte Partie gegen Zürich Unterland auf dem Programm. Doch selbst bei einem Sieg kann sich das Team des Trainerduos Anto Josipovic und Marc Fischer nicht mehr entscheidend verbessern und muss in die Auf-/Abstiegsrunde. Dort müssen die Aargauer und Münchenbuchsee ihre Plätze in der höchsten Spielklasse nach Ostern gegen die NLB-Klubs Ecublens und Einsiedeln verteidigen. Doch ist noch nicht klar, ob die Romands und die Innerschweizer überhaupt ins Oberhaus wollen. Deshalb ist einzig klar, dass die Aargauer kurz vor Ostern in Kloten antreten und dann eine längere Pause haben und Mitte April um den Ligaerhalt kämpfen werden.

Auch klar ist die Zielsetzung: «Wir wollen oben bleiben», erklären alle Verantwortlichen. Gerade nachdem die Handballer aus Suhr und Endingen abgestiegen sind und die Fussballer aus Wohlen ebenfalls akut von der Abstiegsgefahr bedroht sind, möchten die Fricktaler den Platz an der Sonne verteidigen. «Wir wollen die Herausforderung annehmen und in der NLA bleiben», erklärt Frank Fischer, der Verantwortliche für das Aushängeschild bei Smash 05. Fischer war auch schon Präsident und kümmert sich um zahlreiche Belange wie das Sponsoring. Auch wenn die Laufenburger ein kleines Budget zur Verfügung haben, schafften sie den Ligaerhalt immer wieder. «Und wir hatten noch nie ein Defizit», betont Gründungsmitglied Fischer. So ist der Verein breit abgestützt und hat zahlreiche kleinere und mittlere Sponsoren, was fehlt sind noch zwei, drei potente Gönner.

Solides Fundament

Aber selbst bei einem Abstieg würde das Konstrukt nicht wie ein Kartenhaus zusammen brechen, denn das Fundament mit zahlreichen und erfolgreichen Junioren ist vorhanden. Auch als Organisator tun sich die Fricktaler immer wieder hervor: Am 5. und 6. Mai organisieren sie die Schweizer Meisterschaft der U13. Doch vorerst gilt die Konzentration dem Fanionteam, damit neben den Landhockeyanern von Rotweiss Wettingen noch ein weiteres Aargauer Team in der NLA mittun kann.

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