Kreisschule Lenzburg

Laufenburg hat jetzt eine neue Schülerzeitung

Die neue Schulzeitung der Kreisschule Regio Laufenburg. sh

Schülerzeitung

Die neue Schulzeitung der Kreisschule Regio Laufenburg. sh

Druckfrisch liegt sie vor: die Schulzeitung der Kreisschule Regio Laufenburg. Das optisch ansprechende Äussere erhält mit dem inhaltlich Präsentierten eine klare Bestätigung.

Die Zeitung in Zeitschriftenformat teilt der Leserschaft Vergangenes, Gegenwärtiges wie auch Geplantes in Wort und Bild mit.

Breites Kommunikationsmittel

Warum aber eine Schulzeitung? Eine der Macherinnen ist Regula Laux aus Laufenburg. Sie erklärt im Gespräch mit der az Aargauer Zeitung, dass die Idee dazu von Siebert Jäckle, dem Schulleiter der Kreisschule, komme. «Er nahm mit mir Kontakt auf und wir überlegten dann gemeinsam, wie sich solch ein Projekt umsetzen lässt.» Eine wichtige Aufgabe kommt der Schulzeitung als zusätzliches Kommunikationsmittel zu.

Dazu Regula Laux: «Die Kommunikation zwischen Schülern, Lehrern, Eltern und Behördenvertretern läuft oft in sehr vorgegebenen, festgefahrenen Bahnen. Jede und jeder hat seine bestimmte Rolle oder Position. Mit der Schulzeitung wollen wir versuchen, den Blick über den eigenen Schüsselrand zu fördern. Wir möchten Themen aufgreifen, die alle interessieren, und möchten zu Diskussionen miteinander und nicht übereinander anregen.» Weitere Gründe für die gemeinsame Schulzeitung sind, dass die Schüler aus ganz unterschiedlichen Gemeinden kommen, zudem verschiedene Schultypen besuchen. Auch den drei Standorten Laufenburg, Kaisten und Gansingen soll Rechnung getragen werden.

Grosse Aufgabe

Zeitungsmachen ist zeitintensiv. Sind die Beteiligten dann alle sonst noch stark engagiert, erschwert es das Organisieren und Machen zusätzlich. «Gern hätten wir, dass sich möglichst viele mit einbringen, aber es ist schwierig, Leute zum Mitmachen zu motivieren», weiss die Laufenburgerin. Gute Erfahrungen hat sie mit dem Zeitungskurs im Rahmen der Projektwoche gemacht (Anmerkung der Redaktion: az-Redaktorenbesuch in der Schule, Klassenbesuch im az-Medienhaus).

Für viele Schülerinnen und Schüler sei dies ein erster Medienkontakt gewesen. «Ich kann mir vorstellen, dass nun, nachdem sie wissen, um was es geht, die Bereitschaft zum Mitarbeiten grösser ist», zeigt sich Laux optimistisch. Sie weist darauf hin, dass die Produktionszeit von der ersten Idee bis zum fertigen Heft recht lang gewesen sei. «Da können wir in Zukunft sicher noch dran arbeiten.» Apropos weitere Ausgaben: Geplant sind drei Ausgaben pro Jahr. «Das hängt aber sicher auch von der Finanzierbarkeit ab und davon, wie dieses neue Instrument aufgenommen wird», sind sich die Macher einig.

Die Schüler-Mitarbeit wurde bereits angesprochen. Wer aber soll nebst den Verantwortlichen auch noch mitwirken? Darauf Regula Laux: «Wir wünschen uns, dass sich möglichst viele Leute rund um die Kreisschule angesprochen fühlen und bereit sind, mitzuarbeiten. Sei dies mit der Schaltung eines Inserates, mit einer Anregung für ein Thema, mit der direkten Mitarbeit im Redaktionsteam.» Ideen für die weitere Zukunft der Zeitung sind bereits vorhanden. So soll ein Zeitungskurs angeboten werden für Schüler, die Lust haben, an der Schulzeitung mitzuarbeiten. Auch ist geplant, für die nächste Ausgabe neue Gefässe einzuführen.

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