Laufenburg
Betreiberwechsel: Aus dem «Kafi Mokka» wird der «Red Lion»

Sascha Lenzin wird das Lokal am Marktplatz ab 3. Dezember unter einem neuen Label führen. Mit seinem Konzept will der 23-Jährige frischen Wind in die Altstadt bringen.

Andrea Worthmann
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Sascha Lenzin übernimmt das Kafi Mokka und wird es am 3. Dezember unter neuem Namen wieder eröffnen.

Sascha Lenzin übernimmt das Kafi Mokka und wird es am 3. Dezember unter neuem Namen wieder eröffnen.

Zvg / Aargauer Zeitung

Kurz nach der Nachricht von der Schliessung des «Kafi Mokka» am Laufenburger Marktplatz, hat sich nun bereits ein neuer Besitzer gefunden. Sascha Lenzin aus Laufenburg übernimmt Ende November das Ladenlokal und wird es komplett neu gestalten.

«Red Lion» (roter Löwe) wird die Bar/Lounge zukünftig heissen und soll somit die Stadt Laufenburg repräsentieren, die den roten Löwen im Wappen trägt und gleichzeitig ansprechend klingt. Motiviert und selbstbewusst erzählt der Laufenburger von seinen Plänen. Er sagt:

«Ich bin Laufenburger durch und durch und möchte mit dem Lokal und meinem Konzept wieder frischen Wind in die Altstadt bringen.»

Die Stadt läge ihm am Herzen, so der fast 23-Jährige. Diese Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch das Gespräch. Lenzin schwärmt für Laufenburg als hätte er es jetzt erst entdeckt. Die Idee kam spontan, nachdem er von der Schliessung des «Kafi Mokka» gehört hatte. Und dann ging alles schnell. «Innerhalb von zwei Tagen hat sich dann alles ergeben, ich habe eine Einzelfirma angemeldet und Gas gegeben.»

Eröffnet wird am Freitag, dem 3. Dezember. Die Ausstattung wird vollständig ausgetauscht. Es werde edel aussehen, mit Ledersesseln und Sofas. Die Beleuchtung und die Farben sollen hervorstechen. «Aber zu viel möchte ich nicht verraten, bei der Eröffnung kann man dann alles anschauen», sagt der Vater eines knapp vier Monate alten Babys.

Jungen Leuten einen Raum geben

Besonders Jugendliche und junge Leute dürfen sich angesprochen fühlen. Diesen möchte er einen Raum geben und sie von den Strassen und vielleicht auch von den «dummen Gedanken» wegholen. «Hier können sie diskutieren, Spass haben und vielleicht gemeinsam neue Ideen entwickeln.» So wünscht es sich das der zukünftige Wirt. Aber auch ältere Gäste sind willkommen oder Vereine, die sich dort zum Kartenspielen treffen möchten. Überhaupt sagt Lenzin:

«Es soll ein Ort sein für Jung und Alt werden, und jeder soll wissen, dass er herzlich willkommen ist, und das bekommt, was er sich wünscht.»

So werden auch Fussballmatches übertragen und spezielle Cocktails gemixt. Es gibt einen abgetrennten Raum für Unterhaltungsautomaten, zu dem nur über 18-Jährige Zutritt haben werden. Draussen wird es auch weiterhin die Möglichkeit geben, an einem Tisch zu sitzen, um dort zu rauchen und die Getränke an der frischen Luft zu konsumieren. Kleine Snacks seien auch geplant.

Ausbildung zum Barkeeper in Barcelona

Mit einer Ausbildung zum Barkeeper in Barcelona im Gepäck, will er seinen Traum wahrmachen, etwas Eigenes aufzubauen. Seinem Hauptberuf im Bereich Finanzberatung wird Lenzin aber weiterhin nachgehen. Zu Beginn unterstützt ihn sein Kollege Till Erhard im Lokal. Später sei es dann aber schon sein Ziel, den «Red Lion» alleine zu führen. «Ich glaube, ich bin die richtige Person, Laufenburg wieder lebendiger zu machen und den Namen der Stadt hinauszutragen». Eben: Weil sie ihm am Herzen liegt.

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