Laufenburg
Werkleitungen müssen saniert werden ‒ Stadtrat beantragt 7,35 Millionen Franken

Im Juni wird an der Gemeindeversammlung in Laufenburg über einen Kredit von 7,35 Millionen Franken für den dritten Teil der Werkleitungssanierung in der Altstadt Laufenburg abgestimmt. Die Bauarbeiten werden vermutlich im Frühjahr nächsten Jahres starten.

Simon Widmer
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Die Werkleitungen in einem weiteren Bereich der Altstadt Laufenburg sollen saniert werden.

Die Werkleitungen in einem weiteren Bereich der Altstadt Laufenburg sollen saniert werden.

Nadine Böni (Juni 2019)

Im Juni wird der Antrag für den dritten Teil der Werkleitungssanierung in der Altstadt Laufenburg eingehen. Dabei geht es um einen Verpflichtungskredit von 7,35 Millionen Franken. Es sollen die maroden Abwasserleitungen im Bereich Marktgasse, Rösslistäge, Flössergasse, Rossgässli, Marktplatz, Herrengasse und Schlossbergsteig saniert und dabei auch gerade noch die Wasser-, Wärme- und Stromleitungen ersetzt werden.

Gleichzeitig soll eine Umgestaltung für die Strassenoberfläche vorgenommen werden. Dafür ist eine Arbeitsgruppe beauftragt. Es solle so werden, wie schon die ersten beiden Abschnitte sind, sagt Marco Waser, Stadtschreiber in Laufenburg, auf Anfrage. Unter anderem will man die Strassenoberfläche behindertengerecht und mit neuen, rutschfesten Materialien bauen.

Das Projekt soll starten, sobald die Bauarbeiten an der Kantonsstrasse 130 zu Ende sind und der Kredit genehmigt wurde. Voraussichtlich wird dies im Frühjahr 2022 der Fall sein. Die Bauarbeiten werden mindestens zwei Jahre dauern. Der Verkehr durch die Altstadt werde natürlich beeinträchtigt sein, doch es liege alles im Bereich des Möglichen, meint Waser.

Über den Kredit wird an der Gemeindeversammlung vom 17. Juni abgestimmt. Danach gibt es 30 Tage Zeit für Einwendungen.