Im Aargau hat sich seit 25 Jahren eine spezielle Finanzierungsart des Naturschutzes etabliert. Mittels freiwilligen Verträgen der ansässigen Bauern mit dem Kanton versucht man den Naturschutz zu garantieren. Knapp 40 Prozent (1‘500 Hektaren) der gesamten Vertragsfläche liegen innerhalb des Juraparks Aargau.

Übernahme der Restkosten

Für die ausserhalb-liegenden Gebiete allerdings fallen Restkosten an, welche der Kanton nicht übernimmt. Dies weil die Gebiete nicht Naturschutzgebiete von kantonaler Bedeutung sind.

Der Jurapark Aargau hat sich durch die Vertragsunterzeichnung bereiterklärt, die Restkosten, welche nach dem Abzug der Beiträge des Bundes verbleiben, zu übernehmen. Die Trägerschaft bezieht sich auf die Zeitspanne zwischen 2012 bis 2017.

Neue Perspektiven

Durch die Übernahme der Trägerschaft ergeben sich auch für die betroffenen Landwirte neue Gelegenheiten. Interessierte können ab 2012 weitere Bewirtschaftungsverträge «Naturnahe Landwirtschaft» ausserhalb der vom Kanton gedeckten Gebiete abschliessen.

Der Jurapark Aargau erreicht mit der Übernahme einen Meilenstein auf Ihrem Weg zur «Vernetzung der naturnahen Lebensräumen und der Umsetzung der Landschaftsentwicklungsprogramme».

Win-win-Situation

In einer Medienmitteilung des Juraparks Aargau ist von einer Win-win-Situation die Rede. «Sowohl die betroffenen Landwirte in den Gemeinden als auch Natur und Landschaft profitieren dank der Förderung des ökologischen Ausgleichs und der Artenvielfalt im Kulturland.» (cht)