An der 121. Generalversammlung der Landi Frila in Eiken beteiligten sich 169 Personen, davon 100 stimmberechtigte Mitglieder. Die Genossenschaft mit Sitz Eiken zählt derzeit total 610 Mitglieder. Nach knapp einer Stunde waren alle Beschlüsse einstimmig gemäss den Anträgen erfolgt. Es gab keine einzige Wortmeldung aus der Versammlung, auch nicht unter Verschiedenem.

Entwicklung der letzten 15 Jahre

Ein Schwerpunkt im Bericht von Präsident Wendelin Stäuble war sein kurzer Rückblick auf die letzten 15 Jahre Landi Frila, das heisst, wie sich die wichtigen Eckwerte wie Umsatz, Cashflow, Eigenkapital und Anzahl Mitarbeitende in dieser Zeitspanne entwickelt haben. Hintergrund dessen ist die 15-jährige Tätigkeit von Thomas Tschanz als Geschäftsführer nächstes Jahr.

Finanzielle Konsolidierung

Unter den Herausforderungen für das Jahr 2014 respektive als strategische Schwerpunkte nannte der Präsident die Integration des Wirtschaftsgebiets der Milch- und Landwirtschaftlichen Konsumgenossenschaft Wil, weiterhin die finanzielle Konsolidierung der Landi Frila und die Abklärung/Planung der Entwicklungsmöglichkeiten am Standort der Landi Frila in Gipf-Oberfrick.

Wo ist vom Rasenmäher bis zur Maurerkelle, von den Lebensmitteln und dem Rasensamen bis zum Heizöl und dem Gummi für den Deckel des Einmachglases alles in einem grossen Sortiment für den täglichen Bedarf und darüber hinaus erhältlich? Bei der Landi Frila. Wie es im Geschäftsbericht 2013 heisst, entwickelte sich die Marge in den Landi-Läden jedoch nicht gleich positiv wie die Umsätze: «Eine grosse Ausverkaufsaktivität von Restmengen hatte einen erheblichen negativen Einfluss auf die Marge, welche deshalb knapp unter dem Vorjahresniveau zu liegen kam.

Wie jedes Jahr seit dem Einstieg in dieses Geschäftsfeld konnten die Agrola Topshops auch im Berichtsjahr die Umsätze steigern. Doch die Zeiten mit durchwegs zweistelligem Umsatzwachstum sind allerdings vorbei. Der Markt ist immer mehr gesättigt. Zudem haben auch andere Verkaufsgeschäfte ihre Öffnungszeiten ausgedehnt und konkurrenzieren damit die Tankstellenshops.» So steht es im Geschäftsbericht 2013 der Landi Frila mit Sitz in Eiken, der von den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern an der 121. Generalversammlung kommentarlos verabschiedet wurde.

Eigenfinanzierung: 38,5 Prozent

Der Gesamtumsatz ist um 4,9 Prozent auf 59,4 Millionen Franken gestiegen. Besonders erfreulich ist aus Sicht von Geschäftsleitung und Verwaltung die Tatsache, dass sich alle drei strategischen Geschäftsfelder Agro, Detailhandel sowie Agrola positiv entwickeln konnten. Der Betriebsertrag legte von 7,494 Millionen auf 7,790 Millionen Franken zu. Das Betriebsergebnis (vor Abschreibungen und Steuern) lag mit 2,089 Millionen Franken deutlich über dem Vorjahreswert von 1,836 Millionen und somit erstmals in der Geschichte der Landi Frila über der Marke von 2 Millionen Franken. Mit diesem Ergebnis konnten die betriebsnotwendigen Abschreibungen wiederum problemlos vorgenommen werden. Der Eigenfinanzierungsgrad erhöhte sich im Jahr 2013 markant. Er stieg von 33 auf ebenfalls rekordhohe 38,5 Prozent.

«Sehr zufrieden mit Geschäftsjahr»

Unter dem Strich heisst das für die Landi Frila: «Mit dem vergangenen Geschäftsjahr dürfen wir sehr zufrieden sein. Sowohl das finanzielle Ergebnis als auch die Bewältigung verschiedener Projekte waren von Erfolg gekrönt», stellten Präsident Wendelin Stäuble und Geschäftsführer Thomas Tschanz in ihrem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2013 fest.

Mehrere hunderttausend Franken für Läden

An der Verkaufsfront konnten ebenfalls wichtige Vorhaben umgesetzt werden. Die Genossenschaft investierte mehrere hunderttausend Franken in die Modernisierungen des Topshops Möhlin sowie in die Landi-Läden Rheinfelden-Ost und Gipf-Oberfrick. Stichwort Gipf-Oberfrick: «Ein weiterer Meilenstein war der Abriss des Siloturms in Gipf-Oberfrick Ende Jahr. Das Land, worauf sich der Silo-Turm befand, gehört der Landi Frila. Inwieweit wir diese Fläche künftig sinnvoll nutzen können, ist Bestandteil von umfassenden Abklärungen», so der Genossenschaftspräsident und der Geschäftsführer im Geschäftsbericht 2013.