Wittnau

Laboruntersuchung beweist: Köder enthielten Rattengift

Die in Wittnau im Februar ausgelegten Köder (Symbolbild) enthielten tatsächlich Rattengift, wie die Untersuchung nun gezeigt hat. – Foto: chr

Die in Wittnau im Februar ausgelegten Köder (Symbolbild) enthielten tatsächlich Rattengift, wie die Untersuchung nun gezeigt hat. – Foto: chr

Bei den verdächtigen Funden vom Februar am Eglerweg in Wittnau handelte es sich in der Tat um Rattengift. Dies ergaben die Resultate der Laboruntersuchung beim Institut für Rechtsmedizin in Bern.

Jetzt ist es definitiv – es war Rattengift, das im Februar am Eglerweg in Wittnau entdeckt wurde (die Aargauer Zeitung berichtete darüber): «Das Untersuchungsergebnis des Instituts für Rechtsmedizin in Bern ist nun eingetroffen», teilte Elisabeth Strebel von der Medienstelle der Staatsanwaltschaft Aargau der Aargauer Zeitung mit.

«Der Fall bleibt pendent»

Damals wurde die Polizei eingeschaltet und Anzeige gegen unbekannt eingereicht. Daraufhin eröffnete die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Tierquälerei. «Bis heute konnte die Täterschaft nicht eruiert werden. Es gibt zwar keine Ermittlungsansätze mehr, aber der Fall bleibt dennoch pendent», betonte Elisabeth Strebel.

Nach dem Fund verdächtiger Gegenstände mit blauen Tabletten am Wegrand und in diversen Gärten war die Betroffenheit im Wittnauer Quartier gross. Insbesondere auch deshalb, weil sich im Zusammenhang mit den Ködern ein Vorfall ereignete, der glimpflich endete.

Ein Hund hatte ein kuchenähnliches Stück entdeckt und zu sich genommen. Die Besitzerin bemerkte dies und konnte den Rest noch sicherstellen. Sie schaute im Internet nach und stellte fest, dass es Rattengift in derselben Form und Farbe gibt.

Blaue Tabletten

Sofort begab sie sich mit dem Hund zum Tierarzt, wo sich herausstellte, dass das Tier einige der blauen Tabletten verschluckt hatte. Durch die rasche ärztliche Hilfe geschah weiter nichts – der Hund zeigte glücklicherweise auch keine Vergiftungserscheinungen und konnte gerettet werden.

Da jederzeit wieder vergiftete Köder auftauchen können, sollen Hundebesitzerinnen und -besitzer im betreffenden Quartier besonders aufmerksam sein und ihre Hunde von verdächtigen Gegenständen, die in Gärten oder am Wegrand entdeckt werden, unbedingt fernhalten.

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