Für die Nachfolge vom Laufenburger Anthony Chukwu sind auf die Ausschreibung im Schweizerischen Kirchenblatt keine Bewerbungen eingegangen, wie die Kirchenpflege im aktuellen Pfarrblatt vermeldet.

Das Bischofsvikariat möchte die Stelle nun per Juli 2014 besetzen, heisst es weiter. Bischofsvikar Christoph Sterkman bestätigt dies auf Anfrage: «Das Bistum möchte die genannten Stellen auf Sommer 2014 besetzen können und bemüht sich darum. Das heisst, der Planungshorizont für die Vakanzzeit ist zum jetzigen Zeitpunkt ein Jahr.»

Nicht weniger Gottesdienste

Die Kirchenpflege Laufenburg hat - «in Vorahnung» wie sie schreibt - bereits das Gespräch mit dem in Laufenburg wohnenden Pfarrer Kurt Ruef gesucht. Ruef war vor über zwanzig Jahren als Pfarrer in Laufenburg tätig, bevor er nach Bremgarten wechselte. Nun übernimmt Ruef für die Vakanzzeit einen grossen Teil der priesterlichen Dienste.

«Es sind nicht weniger Gottesdienste vorgesehen als bisher», erklärt Roland Schnetzler, Präsident der Kirchenpflege, auf Anfrage. Neben den Gottesdiensten an Wochenenden und Werktagen wird Kurt Ruef auch die hohen Feiertage, sowie die Tauf- und Hochzeitsfeiern leiten.

«Auf eigenen Wunsch übernimmt Pfarrer Kurt Ruef auch die Pfarrverantwortlichkeit», freute sich Roland Schnetzler, «das ist eine sehr gute Lösung.» Auch die priesterlichen Dienste im Seelsorgeverband Schynberg werde Kurt Ruef übernehmen, so Schnetzler weiter.

Gründung des Pastoralraumes

Parallel dazu läuft die Suche nach einem neuen Pfarrer weiter. «Die gesuchte Leitungsperson für die Pfarreien Laufenburg, Kaisten, Sulz und Ittenthal wird die Projektleitung für den Pastoralraum AG 21 übernehmen müssen», betont Christoph Sterkman.

Der Pastoralraum AG 21 soll die Pfarreien Laufenburg, Sulz, Kaisten, Ittenthal, Mettau und Gansingen umfassen. Ziel sei es, in einem Pfarrei übergreifenden Gebiet, die Seelsorge gemeinsam zu gestalten, den Personaleinsatz zu optimieren, Synergien zu nutzen und auch innerhalb des grösseren Raumes Akzente zu setzen, um den Glauben ins Spiel zu bringen, erklärte Sterkman.

Homberg: Übergangslösungen

Auch im Seelsorgeverband Homberg konnten nach der Demission der Diakone Rolf Zimmermann und Marco Heinzer Übergangslösungen gefunden werden. Auch hier dürfte die Vakanzzeit rund ein Jahr betragen.

Für diese Zeit werden Diakon Niklaus Baumgartner aus Buchs (AG) mit einem Pensum von 50 Prozent die Gemeindeleitung der drei Pfarreien Herznach, Hornussen und Zeihen übernehmen.

Pfarrer Hermann Kolly aus Schupfart mit einem 40-Prozent-Pensum die priesterlichen Dienste sowie die Pfarrverantwortung in allen Pfarreien übernehmen. Zudem steht Diakon Isidor Hodel als Aushilfe zur Verfügung.