Laufenburg

Kundenansturm blieb aus: «Augenblick» schliesst Ende Jahr

Ende nach zwei Jahren: Martin Suter und Nika Schudel schliessen den «Augenblick» in Laufenburg. archiv/mf

Ende nach zwei Jahren: Martin Suter und Nika Schudel schliessen den «Augenblick» in Laufenburg. archiv/mf

Ziemlich genau zwei Jahre nach der Eröffnung ist bereits wieder Schluss: Der «Augenblick» am Laufenburger Laufenplatz schliesst seine Türen Ende Dezember.

Ein fünfköpfiges Team war 2011 angetreten, um mit einer Mischung aus Laden und Galerie Kundschaft anzulocken und lokalen Künstlern und Kunsthandwerkern eine Plattform zu bieten.

«Eigentlich ist der Laden ein Versuchsballon», sagten die Mitinitianten Nika Schudel und Martin Suter damals. Zwei Jahre lang flog der Ballon. Der grosse Kundenansturm blieb aber aus. «Die Einnahmen reichten jeweils knapp, um die Miete zu decken, obwohl die Vermieter uns sehr entgegen kamen», sagt Nika Schudel heute.

Parallel dazu hat sich ein Teil des ursprünglichen Teams vom Projekt entfernt. «Ab 2014 wären nur noch Martin Suter und ich übrig geblieben», so Nika Schudel weiter, «So wollte ich aber auch nicht weiter machen.» Deshalb wird der «Augenblick» Ende Dezember seine Türen schliessen. «Leider», so Nika Schudel, doch sie wolle sich wieder intensiver um ihre Keramikgegenstände kümmern.

Letzte Ausstellung ab 9. November

Am 9. November um 17 Uhr findet deshalb die letzte Vernissage am Laufenplatz statt. Als letzter Künstler wird der guatemaltekische Künstler Edwin Aguilar, der seit 25 Jahren in der Schweiz und seit einigen Jahren in Basel lebt, ausstellen. Er wird an der Vernissage selber im «Augenblick» anwesend sein. Aguilars Bilder sind vielschichtige Werke, auf denen jeder Betrachter ganz Unterschiedliches erkennt.

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