Laufenburg
Kulturtage: Wenn die Grenzen fliessen

Laufenburg Für die grenzüberschreitenden Kulturtage gibt es einen Festivalpass

Winfried Dietsche
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Gogol & Mäx treten an den Laufenburger Kulturtagen auf.

Gogol & Mäx treten an den Laufenburger Kulturtagen auf.

Was die Organisatoren gleich nach der Premiere anno 2014 als «Volltreffer» feierten und auch 2015 gut ankam, soll heuer zum dritten Mal viel Publikum zu den Laufenburger Kulturtagen «Fliessende Grenzen» locken: der Festivalpass für drei Grossveranstaltungen. Zum Dreierpaket sind diesmal geschnürt: Quadro Nuevo am Mittwoch, 3., Gogol & Mäx am Sonntag, 7., sowie Manuel Stahlberger und Jess Jochimsen am Freitag, 12. August, jeweils in der Stadthalle.

«Das bewährt sich», sagt Renata Vogt, die Vorsitzende des Kulturausschusses der beiden Laufenburg, zu der preisgünstigen Dreierkombination. Vor zwei Jahren war der Sänger Max Mutzke das Zugpferd, vor einem Jahr dann der Cantautore Pippo Pollina. Nun, bei der 17. Auflage der Kulturtage, die am Samstag, 30. Juli, mit den Musikkomödianten «I Tre Secondi» beginnen und am Sonntag, 14. August, mit dem arrivierten Tangofrühstück enden werden, gibt es den Pass für einen bunt gemischten Dreier mit Jazz- und Weltmusik, Konzertakrobatik sowie Liedern und Poesie aus zwei Ländern.

Mit der «Canzone della Strada» (Lied der Strasse) nähert sich das Quartett Quadro Nuevo aus Mulo Francel, D. D. Lowka, Andreas Hinterseher und Evelyn Huber laut einem Porträt dem alten italienischen Tango und der lyrischen Canzone an. In den Liedern, mit denen es die Formation in die Top Ten der Jazz- und Weltmusik-Charts und zu zwei «Echos» geschafft hat, heisst es da, «erwachen die Traumbilder des Südens, die seit je die sehnsüchtig schwermütige Fantasie des Nord- und Mitteleuropäers beflügeln». Hinzu gesellten sich «temperamentvolle neapolitanische Gassenhauer, waghalsige Improvisationen und flotte Fahrtenlieder».

Eintauchen in eine groteske Welt

Eine «herrlich groteske und umwerfend komische Welt» pflegen die zwei Konzertakrobaten und -komiker Gogol & Mäx, mit bürgerlichen Namen Christoph Schelb und Max-Albert Müller, ihrem Publikum zu eröffnen. Die Kunstfertigkeit und Instrumentenvielfalt des mit Preisen nachgerade überhäuften Duos, eine Show aus Klassik und Grimassen, Quatsch und Jazz, ergeben «zwei prall gefüllte Stunden des Lachens und Staunens» – geeignet durchaus auch für Kinder, wie Vogt anmerkt.

Halt auf Verlangen

«Halt auf Verlangen» ist das gemeinsame Programm des Schweizer Mundartpoeten, Musikers und Sängers Manuel Stahlberger und des süddeutschen Kabarettisten, Autors und Musikers Jess Jochimsen überschrieben. Die zwei Künstler, jeder für sich satt preisgekrönt, versprechen «komische Texte, schöne Lieder, seltsame Bilder». An einem «Abend wider die Vergletscherung von Hirn und Herz» geht es etwa um Langsamverkehr und einen ganzjährigen November, um «das Scheitern herziger Buben in der bösen Welt» und trotzige Liebe.

Der Festivalpass für Quadro Nuevo, Gogo & Mäx sowie Manuel Stahlberger und Jess Jochimsen kann bereits onlinegebucht werden unter www.ticketregional.de.

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