Laufenburg
Kultur schweisst über die Landesgrenze hinweg zusammen

Die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz zu den 14. Kulturtagen «Fliessende Grenzen». Mehrheitlich fanden die Veranstaltungen in der neuen Laufenburger Stadthalle statt.

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Renata Vogt, eine der Organisatoren von Fliessende Grenzen, zieht eine positive Bilanz der grenzüberschreitenden Veranstaltungen. rhe

Renata Vogt, eine der Organisatoren von Fliessende Grenzen, zieht eine positive Bilanz der grenzüberschreitenden Veranstaltungen. rhe

Fliessende Grenzen zwischen der Schweiz und Deutsch land sind inzwischen Alltag geworden, wenn man darunter die fehlenden Grenzposten versteht. Ob daraus mehr geworden ist, liegt an den Menschen, die in Grenzstädten wie Laufenburg wohnen.

Wie die vergangenen vier Wochen zeigten, haben die zehn Organisatoren der 14. Fliessenden Grenzen für ein ausgewogenes Kulturprogramm gesorgt, das die Menschen zusammengeführt hat. Wie Brigitte Chymo, Leiterin des Tourismus- und Kulturamtes von Laufenburg (Baden), bestätigte, waren die durchgeführten Veranstaltungen, die dieses Jahr mehrheitlich in der neuen Schweizer Stadthalle stattfanden, ein grosser Erfolg.

Dies bestätigt auch Renata Vogt, der das Café und die Buchhandlung am Andelsbach gehört. Sie organisierte die kabarettistischen Veranstaltungen, während Tino Brütsch für Klassik, Peter Böhnel für Jazz und Adelheit Möltgen für Kunst zuständig sind. Renata Vogt lobte das treue Laufenburger Publikum, das alle Veranstaltungen unterstützte und dadurch die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Gremien beidseits des Rheins honorierte.

Bei der Themenauswahl hat man den Bezug zur 40-jährigen Jumelage von Laufenburg mit Le Croisic hergestellt. Es begann mit einem Konzert von Charly Antolini und den Jazz Ladies am Samstag, 27. Juli, in der neuen Stadthalle auf Schweizer Seite. Darauf folgte am Sonntagabend der Auftritt von Kabarettist Alfons in der ausverkauften Stadthalle.

Am Sonntag, 4. August, kamen 100 Gäste, um auf der Laufenbrücke gemeinsam zu frühstücken und selbst Tango zu tanzen oder zuzuschauen, wenn Tangotänzer, die sogar von Freiburg angereist waren, ihre Künste zeigten.

Am Freitag, 9. August, zeigten die Laufenburger, dass die Laufenbrücke beide Städte verbindet, was Stadtammann Rudi Lüscher und Bürgermeister Ulrich Krieger beim gemeinsamen Fassanstich unter Beweis stellten.

Die französische Küche und Chansons aus Frankreich, von Christine Schmid auf ihrem Akkordeon gefühlvoll vorgetragen, sorgten am selben Abend im Restaurant zur Alten Post für ein volles Haus. Ein Konzert der besonderen Art war die Veranstaltung in der Johannes-Kirche im schweizerischen Laufenburg am Samstag, 10. August.

Dort sorgten Remo Crivelli am Hackbrett und der Chor «Ars Canora», das Vokalensemble der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Paulus aus Zürich, für Unterhaltung. Bei schönem Wetter fand die Veranstaltung «Der Meister und Margarita» am Samstagabend in der Codmann Anlage statt.

Als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei den 14. Kulturtage von Laufenburg macht Renata Vogt die Arbeit viel Spass, zumal sie die positive Resonanz in der Laufenburger Bevölkerung verspürt. (RHE/SK)

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