Zeihen
Knatsch um Sanierungskosten der Kantonsstrasse in Zeihen

Seit längerer Zeit befindet sich die Kantonsstrasse zwischen Hornussen und Zeihen in einem desolaten Zustand. Wer die Kosten für eine Sanierung übernimmt, ist allerdings unklar. SVP-Grossrat Christoph Riner fordert den Regierungsrat zum Handeln auf.

Walter Christen
Merken
Drucken
Teilen
Das wiederholte Zuteeren der vielen Schlaglöcher auf der Kantonsstrasse zwischen Zeihen und Hornussen (hier im Sommer 2010) kann nicht eine Dauerlösung sein.Fotos: CHR (ARCHIV)

Das wiederholte Zuteeren der vielen Schlaglöcher auf der Kantonsstrasse zwischen Zeihen und Hornussen (hier im Sommer 2010) kann nicht eine Dauerlösung sein.Fotos: CHR (ARCHIV)

Der Zeiher SVP-Grossrat Christoph Riner hielt am Dienstag in einer Interpellation im Grossen Rat fest: «Seit längerer Zeit befindet sich die Kantonsstrasse 482 Hornussen–Zeihen in einem sehr desolaten Zustand. Die Strasse in ihrem heuten Zustand gefährdet alle Verkehrsteilnehmer.»

Kanton für Unterhalt zuständig

«Der Kanton, der für den Unterhalt verantwortlich ist, saniert die Strasse seit Jahren nur äusserst spärlich, mit wiederkehrenden Flickarbeiten.

Es macht den Anschein, Hornussen und Zeihen werden so unter Druck gesetzt, die Strasse zu übernehmen, obwohl dies von beiden Gemeinden abgelehnt wird.»

Grossrat Christoph Riner unterbreitete dem Regierungsrat einen Fragenkatalog und bat um Antworten: «Die Kantonsstrasse ist neben einer sehr wichtigen Rettungsachse für Feuerwehr und Sanität auch eine bedeutende Strasse unter anderen für die Schülerinnen und Schüler.

Wer übernimmt die Verantwortung für Unfälle, welche sich durch den sehr desolaten Zustand der Strasse abzeichnen?»

Weiter steht in der Interpellation, dass die wiederkehrenden Flickarbeiten den Kanton unter dem Strich viel mehr kosten, als wenn die Strasse total saniert würde. «Wie erklärt dies der Regierungsrat dem Steuerzahler?»

«Ist es nicht auch im Sinne der Regierung, die Strasse total zu sanieren, da dies viel wirtschaftlicher wäre? Setzt sich der Regierungsrat für diese kostengünstigere Variante ein, ohne dass die Gemeinden gezwungen werden, die Strasse zu übernehmen?»

Schliesslich möchte Grossrat Christoph Riner noch wissen, «wie der Regierungsrat das Vorgehen gegenüber den Gemeinden beurteilt, die Strasse nur noch umfassend zu sanieren, wenn die Gemeinden einer Abtretung zustimmen. Sind weitere Gemeinden im Kanton von einem solchen Vorgehen betroffen?»