Flugplatz Fricktal-Schupfart
Knapp 60-jähriger Militärbomber aus Sperrholz wird saniert

Ein grosses Baugerüst umgibt die kleine Militärmaschine, die eingangs des Flugplatzes Fricktal-Schupfart steht. Das Flugzeug wird saniert. Ziel ist nicht, es mit dieser Sanierung für den Start freizugeben.

Drucken
Teilen
Der Militärbomber befindet ist hinter einem Gerüst versteckt.

Der Militärbomber befindet ist hinter einem Gerüst versteckt.

Susanne Hörth

Die Zeiten, in denen die Venom De Havilland DH-112 in die Lüfte abhob, sind längst vorbei. Nicht aber die Begeisterung, die das Flugzeug mit seinem auffälligen Doppelleitwerk bei den Besuchern des Flugplatzes auslöst. 1956 wurde das Flugzeug von der Schweizer Luftwaffe in den Dienst aufgenommen, 1983 dann ausgemustert.

Ab dann bis 1998 stand es beim Zeughaus Basel, musste dort aus Platzgründen weichen. Ein neuer Platz fand sich in Schupfart. Hier wurde es 1999 nach einer umfassenden Restauration aufgestellt. Seither dient es da als Gate Guard und gilt auch als Wahrzeichen des Ortes. Mittlerweile hat der Zahn der Zeit an dem kleinen Flugzeug genagt, die Farbe blättert ab, Risse gibt es da und dort und auch sonst muss einiges getan werden. «Es ist in sehr schlechter Verfassung», sagt Christian Jäggli von der Interessengemeinschaft, die sich für die Sanierung des Flugzeuges zusammengetan hat.

Ein Flugzeug, das aus Sperrholz gebaut wurde. Die Mitglieder der Interessengruppe (aus Motoren- und Segelfluggruppe Fricktal, Segelfluggruppe beider Basel) wird in der kommenden Zeit die Maschine in Fronarbeit wieder zu neuem Glanz verhelfen. Als Erstes muss die Venom nun gereinigt werden. Über die Kosten kann zum heutigen Zeitpunkt noch nichts gesagt werden. (SH)

Aktuelle Nachrichten