Frick
Kletterwand, Rutschbahn und schwingende Brücke: Der neue Spielplatz ist fertig

Auf dem Spielplatz Stieracker hat ein Kombispielgerät aus Holz alte Spielgeräte aus Eisen ersetzt. Die Konstruktion vereint eine Kletterwand mit Seilen, eine Rutschbahn, schwingende Brücke und zwei Schaukeln. Die Kosten blieben im Rahmen.

Sarah Serafini
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Rutsche, Schaukel und Kletterwand – alles in einem. sar

Rutsche, Schaukel und Kletterwand – alles in einem. sar

Sarah Serafini

Weil die Spielgeräte auf dem Stieracker veraltet waren, wurden sie durch neue ersetzt. Harri Widmer, Bauverwalter der Gemeinde Frick, sagt: «Die Geräte waren 30 bis 35 Jahre alt und entsprachen nicht mehr dem aktuellen Sicherheitsstandard.» Wegen einer möglichen Unfallgefahr mussten die Balken-Schaukel und das Klettergerüst aus Eisen entfernt werden.

Momentan steht noch eine Doppel-Schaukel auf dem Areal. Laut Widmer soll diese aber auch bald noch wegkommen. Behalten hat die Gemeinde Frick nur den Sandkasten. Wobei allerdings die Einfassung aus Beton mit Holz ersetzt wurde. Damit Katzen nicht wie in der Vergangenheit ihr Geschäft im Sandkasten verrichten, gibt es jetzt auch eine Abdeckung, die man leicht überziehen kann.

Viel Grün mit Sitzbänken

Statt den alten Spielgeräten aus Eisen steht nun ein Kombispielgerät aus Holz auf dem Stieracker-Spielplatz. Die Konstruktion vereint eine Kletterwand mit Seilen, eine Rutschbahn, schwingende Brücke und zwei Schaukeln. Das Ganze wurde auf einem Kiesplätzchen platziert. Rundherum gibt es nach wie vor viel Grün mit Sitzbänken, die ebenfalls ersetzt wurden. Zur Freude von Fussball-Fans stehen auf der Wiese neu auch zwei Tore.

Die Bauarbeiten dauerten laut Widmer von August bis jetzt. Die Vorbereitungsarbeiten, die Fundamente für das Kombispielgerät und das Fussballfeld wurden durch Mitarbeiter des Bauamts Frick realisiert. Die Kosten hierfür seien ein wenig höher gewesen als vorgesehen, so Widmer. Für die Lieferung und die Montage des Kombispielgeräts hat der Gemeinderat im Juni dieses Jahres einen Kredit von 27 000 Franken bewilligt. «Diese Kosten konnten eingehalten werden», sagt Widmer.

Nun hofft man auf gutes Wetter, damit die Kinder den Spielplatz vor dem ersten Schneefall noch benutzen können. «An schönen Tagen wird der Platz rege genutzt», so Widmer. Im Sommer gebe es gar täglich Besuch von Eltern, die mit ihren Kindern im Stieracker Halt machen.