Herznach
Kleine Gemeinden mit wenig Einwohnern machen sich gemeinsam stark

Vertreter von ländlichen Gemeinden im Aargau diskutierten im Fricktal unter anderem über die Optimierung der Aufgabenteilung und die Neuordnung des Finanzausgleichs.

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Aus dem ganzen Kanton Aargau trafen sich Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) ländlicher Gemeinden in Herznach.

Aus dem ganzen Kanton Aargau trafen sich Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) ländlicher Gemeinden in Herznach.

Aus dem ganzen Kanton Aargau trafen sich Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) ländlicher Gemeinden in Herznach. Ziel des Treffens war die Beratung der Botschaft des Regierungsrates bezüglich Aufgabenteilung und Neuordnung des Finanzausgleichs, welche im August und September bereits in der Kommission und danach im Grossen Rat zur Debatte steht.

Die beiden Initianten der IG, Gemeindeammann Thomas Dinkel und Grossrat Christoph Riner, beide aus Zeihen, führten durch die einzelnen Punkte.
Die IG nimmt positiv zur Kenntnis, dass das Gesamtvolumen für den räumlich-strukturellen Lastenausgleich gegenüber der Vernehmlassung erhöht wurde und damit gerade Landgemeinden mit grosser Fläche und wenig Einwohnern zusätzlich entlastet werden.

Gleichzeitig bedauert die IG jedoch, dass der Prokopfbeitrag für Gemeinden mit wenig Einwohnern gegenüber der Vernehmlassung total gestrichen wurde. Dies stellt zahlreiche Gemeinden vor noch grössere Probleme.

Noch braucht es Anpassungen

Die IG ländlicher Gemeinden ist nach wie vor überzeugt, dass die Vorlage Anpassungen in mehreren Punkten braucht und zum jetzigen Zeitpunkt noch zu wenig ausgewogen ist. Immer noch werden gerade kleinere und einwohnerschwache Landgemeinden massiv mehr belastet. Die IG ländlicher Gemeinden erhofft sich, dass hier der Grosse Rat einen Konsens finden wird.

Zukunft für kleinere Gemeinden

Die Mitglieder werden sich nach der 1. Lesung im Grossen Rat wieder treffen und das weitere Vorgehen besprechen. Ziel ist es, dass die Vorlage so ausgestaltet wird, dass kleinere, ländliche Gemeinden eine Zukunft haben. «Es braucht einen Konsens», sind sich die Mitglieder der IG einig. Diese wurde Ende 2014 mit dem Ziel gegründet, sich gemeinsam für kleine Gemeinden starkzumachen. (AZ)