«Es ist ein tolles Projekt, auch gerade weil es ein Ökumenisches ist», meint Bettina Roth, Kirchenpflegerin der reformierten Kirchgemeinde in Frick.

Gemeinsam mit den katholischen Pfarreien Frick, Wölflinswil-Oberhof, Oeschgen, Wittnau und Gipf-Oberfrick lanciert die reformierte Kirchgemeinde Frick 2015 eine Filmreihe. «Mit diesem Projekt wollen wir möglichst viele Menschen aus den verschiedenen Kirchgemeinden ansprechen und einen Raum für Begegnungen schaffen», erklärt die Initiantin das Vorhaben.

Filme mit Gehalt

Im kommenden Jahr finden jeweils an vier Sonntagen um 17 Uhr Vorführungen von ausgewählten Titeln im Kino statt. «Ursprünglich waren die Vorführungen in der reformierten Kirche geplant, aber von der Infrastruktur und dem Ambiente her ist Fricks Monti der ideale Ort», erklärt Roth weiter.

Mit diesem zusätzlichen Angebot möchten die Initianten den Veranstaltungskalender mit einem alternativen Schwerpunkt ergänzen, Mitglieder aus den verschiedenen Kirchgemeinden ansprechen und Begegnungen mit allen Interessierten ermöglichen.

Für das Filmprogramm sind eher Studioproduktionen vorgesehen, die sozialkritische und umweltpolitische Themen aufgreifen. Auch Streifen aus Drittweltländern sind geplant. Es sollen Filme gezeigt werden, die gehaltvoll sind und über den reinen Unterhaltungswert hinausgehen. «Von den Filmen darf man sich durchaus berühren und bewegen, aber auch unterhalten lassen. Kirchliche Themen stehen aber nicht im Vordergrund», führt Bettina Roth aus.

Nach den Vorführungen im Restaurant von Fricks Monti kann ein ungezwungener Austausch stattfinden. «Eine Idee für die Zukunft könnte sein, dass mal ein Regisseur an einen Abend eingeladen wird», erklärt Bettina Roth weiter.

Das Programm im Überblick

Für den Auftakt am 11. Januar ist «Hectors Riese oder die Suche nach dem Glück» besorgt, bevor im März der Film die «Schweizer Helden» gezeigt wird.

Der erste Titel handelt von einem liebenswerten, aber leicht exzentrischen Psychiater, der zwar alles für seine Patienten tut, es aber nicht schafft, sie glücklich zu machen. Der zweite Film ist eine verfilmte Tell-Aufführung mit einer Gruppe von Asylbewerbern.

Die Filme vom 13. September und dem 25. Oktober stehen noch nicht fest. Neben der Initiantin wählen Bernhard Lindner, katholischer Gemeindeleiter in Oeschgen, Martin Linzmeier, katholischer Gemeindeleiter in Gipf-Oberfrick, und Verena Salvisberg, reformierte Pfarrerin in Frick, einen geeigneten Titel aus der Liste von eingetroffenen Vorschlägen aus.

Die Vorstellungen sind öffentlich und alle Interessierte sind dazu eingeladen, an den Filmabenden teilzunehmen. Der Eintritt kostet auf allen Plätzen 15 Franken. Reservationen und der Vorverkauf laufen über Fricks Monti.