Rheinfelden/Magden
Kids und Jugendliche freuen sich mit 60- und 80-jährigen Geburtstagskindern

80 Jahre Jungwacht und 60 Jahre Blauring Rheinfelden/Magden werden mit einem grossen Fest gefeiert. Im Stadtpark Rheinfelden stand für die Geburtstagsgäste ein spannendes und abwechslungsreiches Programm bereit.

Ingrid Arndt
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Beim Basteln.
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Treffsicherheit ist gefragt.
80 Jahre Jungwacht und 60 Jahre Blauring Rheinfelden/Magden

Beim Basteln.

Ingrid Arndt

Jede Menge Spiel und Spass gab es am Samstag im Stadtpark Rheinfelden anlässlich zweier runder Jubiläen: Seit 80 Jahren gibt es in Rheinfelden die Jungwacht. Genau 20 Jahre später wurde der Blauring gegründet.l Später gingen beide, Organisationen gemeinsame Wege. Zur Jubla Rheinfelden/Magden gehören derzeit 80 Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und 15 Jahren sowie 34 Leiter, die früher selbst mal dabei waren. Die Kids sind altersmässig in Untergruppen aufgeteilt, treffen sich wöchentlich, treiben gemeinsam Sport, sind kreativ, entdecken ihre eigenen Fähigkeiten, schauen sich Filme an, fahren zusammen in den Ferien in ein Lager und lernen so ihre Schweizer Heimat kennen.

Geburtstag mit vielen Highlights

Für das Geburtstagsfest hatten sich die Organisatoren unter Leitung von Kassandra Obrist viele Highlights ausgedacht, das sportliche und spielerische Angebot war gross. Da wollte selbst Petrus kein Spielverderber sein und erinnerte sich daran, dass ja noch immer Sommer ist. Beliebt war vor allem bei den Kleinen, sich beim Schminken in Paradiesvögel, Pandabären, wilde Piraten und andere Tiere verwandeln zu lassen. Die Kleiderkiste mit den alten Klamotten gleich dahinter bot sich natürlich an, nach Herzenslust darin zu wühlen, um die Veränderungen fantasievoll zu komplettieren.

An einem anderen Stand griffen die Grösseren eher mutig, die Kleineren etwas zaghaft zum Mikrofon, um den Singstar zu ermitteln. Den musikalischen Takt dazu gab ein Video vor. Treffsicherheit war beim Mohrenkopfwerfen gefragt, hier packte sogar die Eltern der Ehrgeiz zum Mitmachen. Besinnlicher ging es zu beim Basteln von Schiffen und Flugzeugen aus Papier, Aktion pur dagegen bei der Wasserballonschlacht. Ein herrliches Gaudi für die Jungs, bei jedem Treffer spritzte das Wasser und die T-Shirts waren tropfnass.

All diese aufregenden Sachen machten natürlich hungrig, über dem Holzfeuer durften sich die Kinder Schlangenbrot und Chlöpfer selber grillen. Am Spätnachmittag und Abend versammelten sich die Mädchen, Jungen, ihre Eltern und Ehemalige zum Spaghettiplausch im Garten der Römisch-Katholischen Kirche, zwei Bands spielten zum Tanzen auf, Erinnerungen wurden ausgetauscht, bis das Fest um Mitternacht langsam ausklang.