Rheinfelden
Keiner zu klein, Feuerwehrmann zu sein – Schüler lernen mit Feuer umzugehen

In einer Projektwoche lernen die Schülerinnen und Schüler die Arbeit der Feuerwehr kennen – und die Gefahren, welche ein Feuer darstellen kann.

Nadine Böni
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Ein Knopfdruck von Feuerwehrmann Patrick De Bona und die Flammen lodern meterhoch in die Luft. Die Kinder staunen, treten ehrfürchtig einen Schritt zurück. Angst müssen sie keine haben, denn das Feuer ist unter Kontrolle. Es entsteht durch eine Brandsimulationsanlage. Und: Die Kinder haben ein Schutzschild aus Wasser vor sich, ein starker Wasserstrahl, mit dem sie die Flammen bekämpfen.

Es ist Projektwoche an der Schule Rheinfelden. Während eines Morgens erhalten die Primarschüler und Kindergärtler einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr. Unter der Leitung von De Bona (Leiter Jugendfeuerwehr) und Walter Bräutigam (Materialwart) bekämpfen sie ein Feuer. Ausserdem bekommen sie vorgeführt, was passiert, wenn eine Spraydose explodiert. Und in einem Vortrag wird ihnen erklärt, welche Konsequenzen solch ein Unfall haben kann.
Prävention und Jugendarbeit
Insgesamt fast 250 Kinder im Alter zwischen viereinhalb und zehn Jahren werden so für die Arbeit der Feuerwehr und die Gefahren von Feuer sensibilisiert. «Das Ziel ist die Prävention und Aufklärung», sagt Patrick De Bona. «Wir können den Kindern während der Projektwoche zeigen, dass Feuer nicht zum Spielen da ist.» Und auch einen zweiten Nutzen sieht der Feuerwehrmann: «Wir können Kinder für die Arbeit der Feuerwehr begeistern und für die Jugendfeuerwehr rekrutieren.»

Die Feuerwehr Rheinfelden ist in der Projektwoche an der Schule zu Gast und zeigt den Schülerinnen und Schülern, was zur Feuerwehr gehört.

Die Feuerwehr Rheinfelden ist in der Projektwoche an der Schule zu Gast und zeigt den Schülerinnen und Schülern, was zur Feuerwehr gehört.

Nadine Böni

Denn eines wird an dem Morgen an der Schule klar: Der Spass kommt beim Schnupperkurs bei der Feuerwehr nicht zu kurz. Angeleitet von De Bona und Bräutigam fassen sich die Kinder bald einmal ein Herz und richten den Schlauch auf die Flammen, bis diese ausgehen. Dann testen sie, wie weit sie mit dem Wasserstrahl auf dem Pausenplatz spritzen können. «Die Kinder sind immer wieder fasziniert vom Feuer und dem Löschen», sagt De Bona. «Wir haben es noch nicht erlebt, dass ein Kind gesagt hat, es würde sich langweilen.»

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