Die niedlichen Tierchen, liebevoll gepflegt, wurden am Dienstagmorgen mit durchschnittener Kehle und fast abgetrenntem Kopf im Rasen liegend auf dem relativ leicht zugänglichen Gelände vor der Parterre-Wohnung eines Mehrfamilienhauses gefunden (az von gestern).

Wildtier ausgeschlossen

Der Schock vor allem beim Mädchen war gross. Noch hat die mit den Ermittlungen beauftragte Kantonspolizei keine Hinweise auf Täter. Es sei jedoch auszuschliessen, dass beispielsweise ein streunender Fuchs oder ein anderes Wildtier die kleinen Häschen gerissen hat, hiess es gestern auf Anfrage der az. Es gebe keinen ersichtlichen Grund für solch eine Tat.

Es droht Haft oder Bussgeld

Weil Tierquälerei vermutet wird, was strafrechtlich relevant wäre, ist die Kantonspolizei für die entsprechenden Untersuchungen zuständig. «Auf qualvolle Art oder mutwillig töten» sind unter anderem Begriffe im Bundesrecht, also dem Tierschutzgesetz unter Artikel 26. Demnach könnte den Übeltätern gar Haft oder ein Bussgeld von bis zu 20000 Franken drohen. (ach)