Stein

Keine Einsprachen: Novartis darf 500-Millionen-Neubau endgültig realisieren

Die Novartis-Baustelle in Stein Ende März

Die Novartis-Baustelle in Stein Ende März

Tabletten-Hersteller Novartis stellt in Stein im Fricktal ein 500-Millionen-Neubau auf. Ab 2016 werden dort 1500 Mitarbeiter beschäftigt. Bis jetzt konnte man noch Einsprachen einreichen. Niemand tat dies. Bereits am 2. April beginnen die Arbeiten.

Längst stehen acht mächtige Kräne auf dem Areal, die Arbeiten wurden aufgenommen, die Baugrube ausgehoben: In Stein realisiert Novartis ein 500-Millionen-Projekt. Nur: Die Baubewilligung wurde erst am 25. März erteilt, die Einsprachefrist gegen den Bau lief bislang munter weiter.

Das sorgte nach dem Spatenstich, der bereits im Juni 2012 feierlich mit der Aargauer Regierung ausgeführt wurde, in der Bevölkerung für rote Köpfe und viel Diskussionen.

Doch nun ist alles fix: Bereits nächste Woche sollen die Bauarbeiten endgültig aufgenommen werden, nachdem die Einsprachefrist abgelaufen ist und keine Einsprachen oder Reklamationen mehr bei der Gemeinde Stein eingegangen sind.

Über 4,3 Milliarden Tabletten und Spritzen

Das Pharma-Unternehmen investiert in den Standort Stein 500 Millionen Franken. In dem Neubau sollen 1500 Mitarbeiter beschäftigt werden, es wird damit der grösste Produktionsbetrieb weltweit der Division Pharmaceuticals.

Jährlich werden in Stein über 4,3 Milliarden Tabletten, Kapseln, Ampullen, Fertigspritzen und Injektionsfläschchen produziert und in über 150 Länder exportiert. Mit dem Neubau wird die Produktion flexibler und das Werk Stein zum Kompetenzzentrum für sterile und feste Arzneiformen innerhalb des Konzerns.

Bis Ende 2016 soll die neue Fabrik komplett in Betrieb sein. (sha)

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