Frick

Kebab-Imbiss, Scheune und Einfamilienhaus für 1,2 Millionen zu haben

Hauptstrasse 30 in Frick: Der Gebäudekomplex aus dem Jahr 1830 mit dem geschlossenen Imbiss «Bilen Kebab» ist zum Verkauf ausgeschrieben. Dennis Kalt

Hauptstrasse 30 in Frick: Der Gebäudekomplex aus dem Jahr 1830 mit dem geschlossenen Imbiss «Bilen Kebab» ist zum Verkauf ausgeschrieben. Dennis Kalt

Der Betreiber von «Bilen Kebab» bietet den Gebäudekomplex für 1,19 Millionen Franken an. Allerdings kann man nur alle drei Teile zusammen kaufen – so hätte der Käufer einen Imbiss an der Hauptstrasse, eine Scheune und ein Sechseinhalbzimmer-Haus.

Döner, Dürüm, Lahmacun – für die türkischen Spezialitäten, die einst über die Imbisstheke in der Hauptstrasse 30 wanderten, ist seit drei Monaten der Ofen aus. Nach der Schliessung des Take-away-Lokals «Bilen Kebab» steht nun seit etwa drei Wochen der komplette Gebäudekomplex zum Verkauf.

«Es sind schon sehr viele Leute gekommen, um sich das Objekt gründlich anzusehen. Ich denke jedoch, dass ein Gebäude dieser Grösse, nicht so schnell verkauft werden kann», sagt Inhaber Göktug Bilen. So brauchten die Interessenten einfach die nötige Bedenkzeit.

Der sanierte Altbau aus dem Jahr 1830 umfasst das Imbisslokal, eine ehemalige Scheune sowie ein Einfamilienhaus mit sechseinhalb Zimmern auf einer Wohnfläche von 170 Quadratmetern. Der Verkaufspreis beträgt 1,19 Millionen Franken. «Die drei Gebäudepartien können jedoch nur zusammen erworben werden», sagt der Gastronom.

13 Jahre lang in Betrieb

Der Imbissbetrieb Bilen war 13 Jahre lang fester Bestandteile der Take-away-Meile in Frick und buhlte gegen Pizza-, Kebab-, Güggeli- und Asia Food-Betriebe um hungrige Kunden. Laut Bilen spielten «persönlich gesundheitliche Gründe» die ausschlaggebende Rolle für die Schliessung des Betriebs.

Das türkische Lokal ging aus einer ehemaligen Werkstatt hervor, die komplett um- und ausgebaut wurde. «Wir haben da viel Herzblut reingesteckt. Es ist schon schade, dass wir schliessen mussten», sagt Bilen und ergänzt: «Es kommen immer noch Kunden zum Imbiss und wundern sich dann, warum sie vor verschlossenen Türen stehen.»

Viele Nutzungsmöglichkeiten

Offen bleibt, was aus der ehemaligen Scheune wird, die sich zwischen Imbiss und Einfamilienhaus befindet: «Wir haben die Scheune zu einem Laden mit Sicherheitsglas umgebaut. Die Räumlichkeit lässt für den neuen Besitzer viele Möglichkeiten offen», sagt Bilen. So könne diese etwa als Büro, Coiffeursalon, Textilien- oder Gebrauchswarengeschäft genutzt werden.

Ob Bilen weiter im Gastronomiegewerbe tätig bleibt, weiss er derzeit noch nicht: «Möglich, dass ich mir einen anderen Standort für einen Imbiss suchen werde.»

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