Gemeinderatswahlen Stein
Käser und Hofmann treten im zweiten Wahlgang an

Nur fünf Stimmen Differenz, zuwenig für den direkten Sprung in den Gemeinderat.

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Beat Käser, FDP (links) und Kurt Hofmann, SVP (rechts) treten im zweiten Wahlgang an.

Beat Käser, FDP (links) und Kurt Hofmann, SVP (rechts) treten im zweiten Wahlgang an.

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Lediglich fünf Stimmen lagen am Sonntag zwischen den beiden Kandidaten für den Steiner Gemeinderat. Kurt Hofmann erhielt 311 Stimmen, Beat Käser 306. Damit schaffte keiner der beiden Kandidaten den Sprung in den Gemeinderat.

Trotzdem sind am Tag danach beide Kandidaten mit dem Ergebnis zufrieden. «Das ist ein gutes Resultat angesichts dessen, dass ich erst spät in die Wahl eingestiegen bin und deshalb auch nicht in den offiziellen Unterlagen war», sagt Käser. Der FDP-Mann war in einer Flyer-Aktion eine Woche vor der Wahl als Kandidat lanciert worden – zunächst ohne sein Wissen. Auch Konkurrent Kurt Hofmann kann mit dem Ergebnis vom Sonntag leben – auch wenn er angesichts der grossen Anzahl leerer Wahlzettel etwas enttäuscht ist: «Mit den 311 Stimmen bin ich gut zufrieden. Es musste damit gerechnet werden, dass es sehr eng wird», sagt der SVP-Kandidat.

Eng, davon gehen sowohl Hofmann als auch Käser aus, wird es auch im nun nötigen zweiten Wahlgang. Dieser ist auf den 5. Juni angesetzt worden. Beide Kandidaten haben gegenüber der az bereits angekündigt, dass sie auch dann antreten. «Das Resultat vom Sonntag hat gezeigt, dass die Wahl auf beide Seite kippen kann», sagt Hofmann. «Die Chancen stehen bei 50:50», sagt auch Käser. Ihr weiteres Vorgehen im Wahlkampf wollen Hofmann und Käser zunächst mit ihren jeweiligen Parteien absprechen – um dann ein paar Wochen vor der Wahl anzugreifen. (nbo)