Kaisten
Kaisten muss Holzschopf sanieren, da Kanton keinen Neubau bewilligt

Der Zustand des alten Holzschopfes unterhalb des Waldrandes und in direkter nähe zum Entsorgungsplatz Boll in Kaisten lässt mehr als zu wünschen übrig. Neugebaut werden kann er nicht. Nun soll er für 150000 Franken gesamtsaniert werden.

Susanne Hörth
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Der Holzschopf beim Kaister Entsorgungsplatz präsentiert sich in sehr schlechtem Zustand. Eine Gesamtsanierung ist geplant. sh

Der Holzschopf beim Kaister Entsorgungsplatz präsentiert sich in sehr schlechtem Zustand. Eine Gesamtsanierung ist geplant. sh

Zeit, Wetter und Benutzung haben ihre deutlichen Spuren am Bau hinterlassen. Schon seit einigen Jahren ist die weitere Verwendung des baufälligen Gebäudes Gegenstand von Diskussionen. Der schlechte Zustand ändert aber nichts an der Tatsache, dass es den Schopf als Materialunterbringungsort braucht. Zum einen sind es die Dorfvereine, welche die Lagermöglichkeit heute wie auch in Zukunft schätzen. Das zeigt eine bereits früher getätigte Bedürfnisabklärung bei den Vereinen. Zum anderen dient der grosse Holzschopf der Unterbringung von Schulmaterialien. Zudem wird Material von der Entsorgungsstelle hier untergebracht.

Abreissen und an gleicher Stelle neu bauen geht nicht. Wie der Kaister Gemeinderat im neusten Gemeinde-News mitteilt, hat der Kanton aufgrund des zu geringen Abstandes zum nahen Wald keine Baubewilligung in Aussicht gestellt.

Nach einer Zustandsanalyse stand fest, dass die Tragekonstruktion des volumenstarken Holzgebäudes wie auch des Bodens so weit in Ordnung sind, dass sich eine Gesamtsanierung lohnt, hält der Gemeinderat fest. Vorgesehen sind Zimmerarbeiten, Rück- und Neubau des Daches, Spenglerarbeiten, neue Holzfassaden inklusive Fenster, Türen und Tore, Elektro- und Sanitärinstallationen.

Wie den gemeinderätlichen Ausführungen weiter entnommen werden kann, ist, basierend auf Offertanfragen, mit Gesamtkosten von 150000 Franken zu rechnen.