Jungwacht und Blauring Frick (Jubla) organisierten am Wochenende einen gelungenen Anlass als Beitrag zum 300-Jahre-Jubiläum der römisch-katholischen Kirche St. Peter und Paul in Frick. Ein abenteuerlicher Scharnachmittag, ein ereignisreicher Gottesdienst, eine genussvolle Spaghettata und eine Ausstellung mit Bildern, Filmen und Gegenständen aus alten Jubla-Zeiten bildeten das abwechslungsreiche Programm.

Durch den Anlass sollte eigentlich ein «Alt-Jungwächtler» führen, der den teilnehmenden Kindern am Scharnachmittag die Jubla von früher aufzeigen wollte. Doch dieser tauchte zum vereinbarten Termin nicht wie geplant auf. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wurde dann auch noch der Pfarrer von Frick «gekidnappt».

Mit perfekter Detektivarbeit machten sich die Scharmitglieder auf, die kleinen Hinweise zu lesen, und so folgten sie der geheimnisvollen Spur bis hin zum Rampart-Gebäude. Da die Türen verschlossen waren, mussten sie durch einen Dolenschacht in den Keller des Rampart-Gebäudes hinabsteigen und fanden dort den vermissten «Alt-Jungwächtler», gefesselt und geknebelt. Für seine Rettung mussten die Kinder in verschiedenen Räumen Rätsel lösen. Wer dies schaffte, wurde mit einem Hinweis auf den ebenfalls verschwundenen Pfarrer belohnt, der die Teilnehmenden in die Kirche führte zum Gottesdienst der speziellen Art. Hier wurde während eines Jubla-Liedes das letzte Rätsel gelöst und endlich konnte auch der Pfarrer im Kirchturm befreit werden.

Foto-Reise durch die Geschichte

Im Anschluss an den Gottesdienst und den spannenden Nachmittag feierte man die Befreiung von «Alt-Jungwächtler» und Pfarrer mit Punsch und einem ersten Blick auf die Ausstellung des Ehemaligen-Vereins der Jubla mit interessanten Bildern, Filmen und alten Gegenständen, die das Jubla-Leben der vergangenen 70 Jahre aufzeigten. Viele ehemalige Jubla-Mitglieder waren gekommen und nutzten diese Gelegenheit, um in alten Erinnerungen zu schwelgen. Alex Müller, Präses der Jubla Frick, sagt, das sei der erste gemeinsame Anlass, den die «Jungen» der Jubla mit dem Ehemaligen-Verein organisieren und auch für ihn persönlich war es bei den gemeinsamen Vorgesprächen sehr interessant, die Aktivitäten von früher mit denen von heute zu vergleichen. Er ist sicher, dass er sich, genau wie die ehemaligen Mitglieder, auch später noch gerne an seine Jubla-Zeit und die spannenden Erlebnisse zurückerinnern wird.

Am Sonntag wurde die Ausstellung offiziell eröffnet und viele kamen auf den Ramparthügel, um die feinen Spaghetti zu geniessen und sich Jubla-Eindrücke aus über sieben Jahrzehnten anzuschauen. Der Wunsch des Ehemaligen-Vereins wurde erfüllt, es entwickelten sich über die Ausstellung hinaus interessante Gespräche zu früher und heute, fröhliche Begegnungen zwischen Jung und Alt fanden statt und Erinnerungen von einst bis jetzt liessen das abwechslungsreiche Wochenende ganz im Zeichen der Jubla gemütlich und gelungen ausklingen. (AZ)