Im ganzen Kanton werden Institutionen aus dem Sozial-, Natur- und Kulturbereich beschenkt. Damit werden Respekt und Wertschätzung gegenüber diesen Organisationen zum Ausdruck gebracht. Sie erbringen einen wertvollen Beitrag für die ganze Gesellschaft und die Öffentlichkeit.

Von der Aargauischen Kantonalbank in Rheinfelden wurden vom Regionaldirektor Lukas Fässler den sichtlich erfreuten Vertretern der Trinamo AG Möhlin, der Stiftung für Menschen mit einer Behinderung Fricktal (MBF) Stein und der Heilpädagogischen Sonderschule (HPS) Frick je ein Scheck über 4000 Franken überreicht.

Die Beschenkten

Die Trinamo AG ist eine führende Unternehmung für Integration und Reintegration von Menschen, insbesondere von Erwerbslosen und psychisch Behinderten, in den Arbeitsmarkt.

Als aufgeschlossene Sozialfirma engagiert sie sich mittels eines breiten Dienstleistungsangebotes. Sie arbeitet erfolgreich mit Partnern aus der öffentlichen Verwaltung, dem Handel und dem Dienstleistungsbereich zusammen. Sie entwickelt sich laufend zu einem nicht mehr weg zu denkenden Sozialunternehmen im Kanton Aargau weiter.

Die Firma entstand aus der Zusammenarbeit der Vereine Stollenwerkstatt und WivA (Storchenstrasse), sowie der Stiftung Pegasus im Jahr 2012. Die Firma bietet an den vier Standorten Aarau, Wohlen, Möhlin und Baden/Wettingen, Arbeitsplätze an.

Die Stiftung MBF bietet geistig-, körperlich-, psychisch- und mehrfachbehinderten Jugendlichen und Erwachsenen, die im freien Erwerbsleben keine Arbeitsstelle finden, vielfältige und den individuellen Bedürfnissen angepasste Arbeits-, Beschäftigungs-, Ausbildungs- und Wohnplätze an.

Die Stiftung MBF ist zudem ein leistungsfähiger und zeitgemässer Produktions- und Dienstleistungspartner für Industrie, Gewerbe, Handel und Privatkunden. Das breite Dienstleistungsangebot, der hohe Qualitätsstandard sowie die grosse Flexibilität bilden die Basis für die individuelle, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Zusammenarbeit.

Die HPS Frick betreut Kinder und Jugendliche, denen es trotz kognitiver Beeinträchtigung ermöglicht werden soll in die Regelschule oder in eine Berufslehre eingegliedert zu werden. Sie wurde 1969 in einer Holzbaracke eröffnet und hat sich seither weiterentwickelt und ist heute in einem eigenen Schulhaus untergebracht.

Das Bildungsangebot orientiert sich an den Bildungsbedürfnissen der Lernenden. Zentral ist dabei das Vermitteln von lebensbezogenen Lerninhalten und ein Unterricht, der gemäss ihren Lernvermögen Lesen, Schreiben und Rechnen fördert. Damit soll ihnen ein möglichst eigenständiges Leben ermöglichen werden. (AZ)