Tourismus
Jetzt wollen sich weitere Gemeinden am Rheinfelder Ufer-Rundweg beteiligen

Der lange Spazierweg entlang des Rheins, zwischen der alten Rheinbrücke und dem Steg des Wasserkraftwerks, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Jetzt wollen sich auch die Gemeinde Möhlin, Wallbach und Bad Säckingen dem Rundweg anschliessen, um ihren Tourismus zu fördern.

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Das idyllische Rheinufer bei Mumpf. Archiv

Das idyllische Rheinufer bei Mumpf. Archiv

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An schönen Tagen tummeln sich für gewöhnlich viele Spaziergänger und Velofahrer auf dem sechs Kilometer langen Uferrundweg bei Rheinfelden.

Wie das «Regionaljournal Aargau Solothurn» von SRF am Montag berichtet, zeigen nun auch die Gemeinden Möhlin, Wallbach, Mumpf, Bad Säckingen und Grenzach-Wyhlen Interesse an einer Verlängerung des Rundwegs, inklusive neu errichteten Aussichtspunkten, Schiffsanlegestellen, Picknick-Plätzen und Info-Tafeln. Das Projekt «Rheinufer-Rundweg Extended» wird von der Tourismus-Gruppe Hochrheinkommission in Angriff genommen.

Ein Projekt setzt sich über Grenzen hinweg

Peter Schläpfer, Geschäftsführer von Bad Zurzach Tourismus, führt die Gruppe an und möchte den regionalen Tourismus verschiedener Länder miteinander verbinden.

Es ist nicht Schläpfers erstes grenzenüberschreitendes Projekt: Im Aargauer Jura, im Südschwarzwald und in Schaffhausen planen die Touristiker ebenfalls eine gemeinsame Veloroute durch drei Naturpärke.

Nach Schläpfer stellt die Grenze das verbindende Element dar. Die Realität zeigt aber, dass die Grenze auch Probleme schafft. Unterschiedliche Gesetze und separate Karten erschweren die Zusammenarbeit und die Umsetzung des Projekts. Die Hochrheinkommission versucht daher erstmals eine Velokarte zu realisieren, auf der Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten beider Ländern eingezeichnet sind.

Das Projekts steckt in den Startlöchern, für die Umsetzung müssen zuerst noch alle Finanzierungsfragen geklärt werden. (rif)