Möhlin

«Jetzt geht es an den Innenausbau»: Fortschritte beim Ergänzungsbau

Der Rohbau des Ergänzungsbaus beim Steinli ist fertig.

Der Rohbau des Ergänzungsbaus beim Steinli ist fertig.

Der Schulhaus-Ergänzungsbau in Möhlin ist im Terminplan. Die coronabedingten Herausforderungen wurden gut gemeistert. Auch der Kostenrahmen wird eingehalten.

Es geht vorwärts mit dem Ergänzungsbau beim Schulhaus Steinli in Möhlin. Mitte Februar hatte der Spatenstich für das 13-Millionen-Projekt stattgefunden, inzwischen ist der Rohbau fertiggestellt und die Fenster sind eingebaut. «Jetzt geht es an den Innenausbau», sagt René Berger, Leiter der Abteilung Bau und Umwelt bei der Gemeinde. Dazu gehören in einem ersten Schritt die sanitären und elektrischen Installationen.

Nach genau sieben Monaten Bauzeit fällt das Zwischenfazit positiv aus. «Wir sind im Terminplan», sagt Berger. Das sei, fügt er an, nicht ganz selbstverständlich. «Wir hatten im Frühjahr durchaus Bedenken, dass die Coronapandemie diesbezüglich negative Auswirkungen haben könnte.» Berger aber windet den Planern und beteiligten Unternehmen ein Kränzchen: «Die Herausforderungen der Pandemie wurden hervorragend gemeistert.» Auch bezüglich der Baukosten kann Berger einen positiven Zwischenstand durchgeben: «Die Krediteinhaltung wird laufend überprüft. Wir bewegen uns derzeit sogar sehr gut im Kostenrahmen.»

Als Herausforderung wurde zu Beginn der Arbeiten die allfällige Lärmbelästigung im Unterricht angesehen. Schliesslich befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grossbaustelle die Schulzimmer des bestehenden Schulhauses Steinli. Und: Im Projektkredit enthalten sind auch Beträge für Umbauarbeiten im bestehenden Gebäude.

Beim Kredit läuft die Referendumsfrist

«Wir haben deshalb bewusst einen Terminplan erstellt, wonach die Arbeiten im bestehenden Gebäude ausschliesslich während der Ferien und in unterrichtsfreien Zeiten ausgeführt werden», sagt Berger. Das scheint gut zu funktionieren: «Bisher haben wir von Seiten der Lehrkräfte keinerlei negative Rückmeldungen erhalten», so Berger.

Der Ergänzungsbau und auch die Umbauarbeiten im bestehenden Gebäude sollen im kommenden Sommer abgeschlossen sein. Dann können die Bezirksschüler ins Steinli zügeln. Es ist das erste Teilstück im Gesamtprojekt Schulraumplanung der Gemeinde.

Gleich anschliessend soll nämlich die Sanierung und der Umbau des dannzumal ehemaligen Bezirksschulhauses starten. Und danach, ab Sommer 2022, die Sanierung des Primarschulhauses Fuchsrain. Den Kredit für diese Projekte – knapp 12 Millionen Franken – hatte die Gemeindeversammlung Anfang September mit grosser Mehrheit gesprochen, wobei hier noch die Referendumsfrist läuft.

Autor

Nadine Böni

Nadine Böni

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