Hornussen/Zeihen

Jetzt beginnen die Arbeiten an der Lotterstrasse: Kantonsstrasse wird ein Jahr lang komplett gesperrt

Für die rund einjährige Sanierung wird der Verkehr komplett über die Kantonsstrasse K 480 umgeleitet.

Für die rund einjährige Sanierung wird der Verkehr komplett über die Kantonsstrasse K 480 umgeleitet.

Schlaglöcher, Flickstellen, Bodenwellen – die Kantonsstrasse zwischen Hornussen und Zeihen ist seit Jahren in einem schlechten Zustand. Nun wird sie saniert.

Wie das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) in einer Mitteilung schreibt, beginnen die Bauarbeiten am Mittwoch, 2. August. Sie dauern bis im Sommer 2018. Für die rund einjährige Sanierung wird der Verkehr komplett über die Kantonsstrasse K 480 umgeleitet.

«Der Belag auf der Kantonsstrasse zwischen Hornussen und Zeihen hat seine Gebrauchsdauer längst erreicht und weist grössere Strukturschäden auf», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Belag muss deshalb ersetzt werden. Da die Strasse keinen normgerechten Aufbau aufweist, entstehen jährlich Abplatzungen im Belag, welche durch den kantonalen Unterhaltsdienst jeweils aufwendig instand gestellt werden müssen. «Eine Sanierung drängt sich daher auf», schreibt das BVU.

Das Projekt verläuft auf einer Länge von knapp 2,5 Kilometern im Ausserortsbereich, beginnend bei der Grenze Innerort/Ausserort in Hornussen bis zur Innerort-/Ausserort-Grenze von Zeihen. Die heute bestehende Linienführung wird im Wesentlichen beibehalten. Durch «horizontale wie auch vertikale Anpassungen der geometrischen Elemente» will der Kanton allerdings die Sichtverhältnisse «deutlich verbessern», heisst es in der Mitteilung. Die Fahrbahnbreite wird ausserdem neu auf durchgehend 4,6 bis 5,3 Meter festgelegt. Es werden beidseits der Kantonsstrasse Bankette erstellt. Die bestehenden Sicker- und Drainageleitungen müssen im Bereich des Projekts angepasst werden. Einlaufschächte im Strassenbereich werden entfernt und durch neue ersetzt. Die Sanierung kostet über 3 Millionen Franken.

Der Kanton wollte die K 482 anfänglich an die beiden Gemeinden abtreten, weil sie innerhalb des Kantonsstrassennetzes keine eigentliche Netzfunktion hat und eher den Charakter einer Gemeindestrasse aufweist. Die Verkehrsbelastung beträgt rund 1000 Fahrzeuge pro Tag. Die Strasse wird ausserdem als Schulweg und von Bauern mit landwirtschaftlichen Maschinen genutzt. Die beiden Gemeinden wehrten sich jedoch erfolgreich gegen dieses Vorhaben. (az)

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