Achtung Blitzer
Ja, gibts denn so was: Polizei warnt vor eigenen Geschwindigkeitskontrollen

Auf der Zufahrt zum Grenzübergang Rheinfelden kam es in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Situationen. Grund waren Autofahrer, die massiv zu schnell fuhren. Die Kantonspolizei hat deshalb mit einer aussergewöhnlichen Massnahme reagiert.

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Geschwindigkeitskontrolle Grenzübergang Rheinfelden

Geschwindigkeitskontrolle Grenzübergang Rheinfelden

AZ
Die Kantonspolizei warnt in einer Mitteilung vor weiteren Kontrollen.

Die Kantonspolizei warnt in einer Mitteilung vor weiteren Kontrollen.

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Wer von der Autobahn A2 her auf dem Zubringer (Tempo 60) zum Grenzübergang Rheinfelden fährt, darf die letzten 300 Meter vor dem deutschen Autobahnzollamt mit maximal 40 km/h fahren. Weil die Schweizer Grenzwache bereits vor einiger Zeit festgestellt habe, dass viele Fahrzeuge diese Höchstgeschwindigkeit zum Teil stark überschreiten und dies immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen beim Schweizer Zoll geführt habe, hat die Aargauer Kantonspolizei eine nicht alltägliche Konsequenz gezogen.

Konkret hat sie ein Messgerät mit Leuchtanzeige und eine Radar-Warntafel installiert. Das habe in den vergangenen Wochen «eine spürbare Verbesserung» gebracht.

Am Dienstag führte die Kantonspolizei nun wegen jener Geschwindigkeitsüberschreitungen vor dem Grenzübergang Rheinfelden eine Tempokontrolle durch. «Trotz aller Bemühungen», so die Kantonspolizei, seien einige Schnellfahrer registriert worden. Das schnellste Fahrzeug wurde mit 77 km/h gemessen.

Die Kantonspolizei weist ausdrücklich darauf hin, dass sie sich an besagter Stelle weitere Geschwindigkeitskontrollen vorbehält. (pz)