Stellten sich in früheren Jahren für einen freien Gemeinderatssitz oft mehrere Personen zur Verfügung, ist es heute vermehrt so, dass – wenn überhaupt – gerade so viele Kandidaten wie zu vergebende Sitze innerhalb der offiziellen Frist gemeldet werden.

Mehr Kandidaten als Sitze

Für das Stimmvolk ist eine Kampfwahl eine spannende Herausforderung. Im Bezirk Laufenburg sind es von den 18 Gemeinden gerade einmal zwei Kommunen, bei denen es am 22. September zu Kampfwahlen kommt. In Laufenburg bewerben sich ein Bisheriger und sechs Neue für die fünf Stadtratsstühle. Während im Bezirkshauptort nur gerade ein Bisheriger wieder antritt, wollen in Zeihen gleich deren vier weiterhin das Gemeindewohl an vorderster Front mitprägen. Ins Rennen um die Sitze steigen neben den bisherigen beiden SVP-Kandidaten und den beiden Parteilosen ebenfalls zwei Parteilose und ein FDPler ein.

Gemeinderatswahlen: So präsentiert sich die Ausgangslage im Bezirk Laufenburg

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Sieben Bewerber sind es in der seit 2010 bestehenden Fusionsgemeinde Mettauertal (fünf Bisherige, zwei Neue) gemeldet. Es ist die einzige Gemeinde im Fricktal, deren Gemeindebehörde aus sieben und nicht fünf Mitgliedern besteht. Somit stimmt die Anzahl der Nominierten mit der Anzahl der Sitze überein.

Bisherige wollen weitermachen

Auch die Gemeinden Münchwilen (vier Bisherige, ein Neuer), Eiken (drei Bisherige, zwei Neue), Frick (vier Bisherige, ein Neuer), Kaisten (drei Bisherige, zwei Neue), Ueken (fünf Bisherige) und Gansingen (vier Bisherige, ein Neuer) sind in der glücklichen Situation, so viele Wahlvorschläge wie zur Verfügung stehende Sitze vermelden zu dürfen. Auffallend ist, dass sich viele Bisherige – unter ihnen zahlreiche Gemeindeammänner – bereit sind, sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung zu stellen.

Weniger Kandidaten als Sitze

Die zufriedenstellende Ausgangssituation mehr oder sicher so viele Kandidaturen wie nötig verzeichnen zu können, weisen nicht alle Gemeinden des Bezirks Laufenburg auf. Noch Bedarf an Frauen und Männern, die sich als Mitglied des Gemeinderates für die Geschicke des Dorfes starkmachen wollen, hat unter anderem Gipf-Oberfrick. Während der Anmeldefrist wurden drei bisherige Gemeinderäte sowie ein neuer Kandidat gemeldet.

In Hornussen fehlen trotz der Bereitschaft zum Weitermachen von zwei Bisherigen gar noch drei Kandidaten. Die gleiche Situation zeigt sich auch in Herznach. In Oeschgen und in Schwaderloch treten vier Gemeinderäte zur Wiederwahl an, in beiden Gemeinden fehlt somit je ein zusätzlicher Kandidat.

Ausgenommen von Herznach und Hornussen sind in allen Gemeinden auch Wahlvorschläge für das Amt des Gemeindeammanns sowie des Vizeammanns eingegangen.

Noch nicht komplett

Bereits ein Grossteil seines Gemeinderates gewählt hat das Stimmvolk von Wittnau. Am 9. Juni wurden für die neue Amtsperiode 2014 bis 2017 vier bisherige Ratsmitglieder im Amt bestätigt. Am 24. November findet in Wittnau der zweite Wahlgang statt.