Kaisten

In der ARA Kaisten ist eine anspruchsvolle Zeit zu Ende gegangen

Übergabefeier anlässlich der umfassenden Renovierung des Betriebsgebäudes der ARA Kaisten AG, einschliesslich der Sanierung der Schlammhalle. Ara Kaisten (von links) Architekt Marc Böller, Geschäftsführer Alain Haegi, Verwaltungsratpräsident Herbert Weiss .

Schlüsselübergabe ARA Kaisten

Übergabefeier anlässlich der umfassenden Renovierung des Betriebsgebäudes der ARA Kaisten AG, einschliesslich der Sanierung der Schlammhalle. Ara Kaisten (von links) Architekt Marc Böller, Geschäftsführer Alain Haegi, Verwaltungsratpräsident Herbert Weiss .

Nach der umfassenden Renovierung des Betriebsgebäudes der ARA Kaisten und der Sanierung der Schlammhalle wurde die Übergabe gefeiert.

Es war ein besonderer Moment am Samstag: Die feierliche Schlüsselübergabe für das umfassend renovierte Betriebsgebäude der ARA Kaisten AG, zu der auch viele Besucher und Interessierte aus der Bevölkerung eingeladen waren. Angeboten wurde zudem die Möglichkeit, sich ausführlich bei einem selbstständigen Rundgang im Haus und im weitläufigen Aussenbereich über die aufwendigen verfahrenstechnischen Abläufe der Reinigung des Abwassers zu informieren.

Verwaltungsratspräsident Herbert Weiss begrüsste die Gäste, ging in einem kurzen Rückblick auf den Werdegang der ARA Kaisten ein, die vor 50 Jahren in Betrieb genommen wurde. Anfänglich reinigte sie die Abwässer des Geigy-Werks (später Ciba), sowie die der Gemeinden Laufenburg und Kaisten. Zur Jahrtausendwende schlossen sich die Abwasserverbände Schinberg, Sisslebach und Mettauertal mit der Ciba-Spezialitätenchemie (heute BASF) zur ARA Kaisten AG zusammen – schlank, effizient, ökologisch und hervorragend organisiert. Insgesamt gehören 13 Gemeinden aus der Region mit 25 363 Einwohnern dazu. Weitere Gemeinden prüfen den Anschluss. Im Auftragsverhältnis werden ausserdem fast alle Regenbecken und Pumpwerke betreut.

Räume sind heller und freundlicher

Auf dem Weg in die Moderne war es nun an der Zeit, das Verwaltungsgebäude zu sanieren. Der Auftrag dazu ging an das Architekturbüro Marc Böller, Wölflinswil. In Wort und Bild zeigte der Architekt, wie der Zustand vorher war und wie sich das Gebäude nach der Renovation präsentiert: helle, freundliche, farblich aufeinander abgestimmte Innenräume, ein nach neuesten Gesichtspunkten gestalteter Bürotrakt, eine übersichtliche technische Zentrale, Sanitärbereich, Küche, Besprechungsraum und ein attraktiver Aussenbereich. Alle dazu erforderlichen Arbeiten führten Handwerker aus der Region aus. Die Umbauzeit betrug ein Jahr.

«Es war für alle eine spannende, anspruchsvolle Zeit bei Aufrechterhaltung sämtlicher Betriebsabläufe», sagte Geschäftsführer Alain Haegi. Er bedankte sich für dieses «Tipp-Top-Resultat». Symbolisch übergab Architekt Böller einen Hefezopfschlüssel an Herbert Weiss und Alain Haegi.

Reinigungsanlage ist das Herzstück

Die Abwasserreinigungsanlage mit einem gut ausgebauten Kanalisationsnetz ist das Herzstück der Aktiengesellschaft. Für die Abwässer der Haushalte sowie Gewerbe sind in ihrem Bereich die Gemeinden mit eigenem Kanalisationsnetz zuständig. Diese werden vom jeweiligen Abwasserverband in Sammelbecken übernommen und der ARA Kaisten zugeleitet.

Eine nachhaltige Reinigung im Klärbecken ist dabei oberstes Ziel. Im Mittelpunkt steht die biologische Reinigung, die nach der mechanischen in mehreren, aufwendigen Schritten erfolgt. Dazu gehört auch die Schlammbehandlung, bei der ökologisch ökonomisch wiederum Energie gewonnen wird.

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