Als «kleine Sensation» bezeichnen die Organisatoren des internationalen Armeefahrzeugtreffens, dass es ihnen gelungen ist, die notwendigen Bewilligungen zu erhalten, um den Flugbetrieb auf dem Sisslerfeld während dreier Tage wieder aufzunehmen. «Für viele Besucher des Treffens dürfte es ein Highlight und eine einmalige Gelegenheit sein, mit dem historischen Doppeldecker An-2 einen Rundflug über das Fricktal zu wagen – und das gegen einen geringen Unkostenbeitrag», schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung. Wer am Boden bleibt, kann als Zuschauer aus nächster Nähe miterleben, wie der riesige Doppeldecker in gemächlichem Tempo über die provisorische Graspiste rollt, abhebt und wenig später wieder landet.

Das bereits zum dritten Mal stattfindende Armeefahrzeugtreffen in Sisseln bietet aber in den drei Tagen vom 2. bis zum 4. Juni auch noch weitere Höhepunkte. Bereits jetzt haben sich nach Angaben der Veranstalter über 50 Gruppen und Aussteller angemeldet. Gezeigt werden am Treffen unzählige kleine und grosse Armeefahrzeuge, hauptsächlich aus dem Umfeld des Zweiten Weltkrieges.

Fahne kommt per Fallschirm

Vom Motorrad mit Seitenwagen über den legendären Jeep, bis hin zu mächtigen Transportern und Panzern. Der Centurion-Verein wird den Besuchern dabei wiederum die Möglichkeit geben, sich am Laserschiessen mit dem Panzer zu versuchen. Noch weiter in die Vergangenheit reicht die restaurierte Dampfmaschine aus dem Jahr 1892, die das Treffen mit Strom versorgen wird. Weiter erhalten die Besucher Einblicke in das Camp-Leben einer Armee.

Zur Eröffnung des Treffens werden Fallschirmspringer die Schweizer Fahne überbringen, umrahmt von der Musikgesellschaft Eiken. Am Samstag findet ein Convoy der Militärfahrzeuge durch das Fricktal statt. Wer Lust hat, kann sogar auf einem der liebevoll gepflegten und restaurierten Armee-Oldies mitfahren.

Eine Feldbäckerei, die Festhalle mit militärischen Gerichten, die Unheil-Bar, eine Kaffeestube und die musikalischen Darbietungen einer Dudelsack-Pfeifergruppe, von Paolos Fricktal Krainern und einer US Big Band runden das Programm ab. (AZ)