Laufenburg
Im Frühling beginnen die Bauarbeiten für die Überbauung «Altstadtblick»

Drei Laufenburger Immobilienfirmen bilden das Konsortium «Altstadtblick» und haben beschlossen, die Überbauung mit 14 Einfamilienhäusern zu realisieren. Das Baugesuch wird noch in diesem Jahr eingereicht, Kaufinteressenten sind vorhanden.

Marc Fischer
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Die Überbauung an sonniger Lage bietet einen hervorragenden Blick auf die Altstadt.

Die Überbauung an sonniger Lage bietet einen hervorragenden Blick auf die Altstadt.

zvg

In Laufenburg entsteht an der Wasenhalde eine neue Überbauung. Vor Jahresfrist ging das Projekt von Walker Architekten, Brugg als Sieger aus einem Studienwettbewerb der Energiedienst Holding AG hervor. Für die Umsetzung mussten aber noch Investoren gefunden werden. Mittlerweile hat das Konsortium Altstadtblick, bestehend aus drei Laufenburger Immobilienfirmen, das Land gekauft und das Projekt zusammen mit den Architekten überarbeitet.

Einheimische Investoren

«Der Landkauf fand im Juli statt. Zuvor liessen wir noch geologische Untersuchungen durchführen, um wegen der Hanglage nicht plötzlich negative Überraschungen zu erleben», blickt Franz Koch, Ansprechpartner des Konsortiums mit den drei Firmen Kofrimmo, Redeal und F+S Immobilien auf die letzten Monate zurück. Seit dem Kauf konnte ein Landabtausch mit einem Nachbar realisiert werden - und das Projekt wurde überarbeitet.

Statt der ursprünglichen 16 sind nun noch 14 Wohneinheiten geplant. Neu dazugekommen ist dafür die Idee eines gemeinsamen Dorf- oder Festplatzes. Beibehalten wurde die Charakteristik der Überbauung.

Individuelle Möglichkeiten

In zwei Zeilen werden die Einfamilienhäuser versetzt angeordnet und bilden ein schachbrettartiges Muster. Dank der raffinierten Anordnung und Architektur sind die Häuser lichtdurchflutet. «Gleichzeitig haben wir aber bei Innenräumen aber auch bei Terrassen und Gärten viel Wert auf Privatsphäre gelegt», erläuterte Architekt Norbert Walker.

Einen weiteren Vorteil führen Koch und Walker ins Feld: Sechs verschiedene Grundtypen von Häusern, mit 4,5 bis 6,5 Zimmern sind derzeit vorgesehen, bei allen kann der Grundriss aber jeweils individuell gestaltet werden. Überall sind grosszügige Bäder, Hobbyräume und ein gedeckter Autoabstellplatz vorgesehen. Durch die Hanglage werden alle Häuser von zwei Seiten zugänglich sein. Genaue Kosten konnten Franz Koch und Norbert Walker noch nicht nennen. «Der Preis für die Häuser wird aber je nach Typ inklusive Grundstück zwischen 780000 und 920000 Franken liegen», so Walker. Hinzu kämen noch rund 35000 Franken für einen Autoabstellplatz. Die detaillierten Pläne und Preise dürften im kommenden April vorliegen.

Einzug im Juni 2014

«Alle Häuser werden nach Minergie-Standard gebaut», führte Norbert Walker diese Woche vor Interessenten aus. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist in jedem Haus geplant. Zusätzlich wären aber auch Solar- oder Photovoltaikanlagen auf den begrünten Flachdächern wären denkbar. «Rund zehn Parteien interessieren sich derzeit für ein Haus in der Überbauung Altstadtblick», so Franz Koch.

Der Zeitplan sieht vor, dass das Baugesuch noch in diesem Jahr eingereicht wird. Die Profilierung fand am Mittwoch statt. Der Baubeginn ist für den kommenden Frühling vorgesehen. Zunächst wird eine Rühlwand errichtet, die das Nachrutschen von Erdreich am Hang verhindert. In einer ersten Etappe werden dann die sechs Wohneinheiten im unteren Teil der Parzelle gebaut. Diese sollten im Juni 2014 bezugsbereit sein.

Ob die acht weiteren Häuser unmittelbar anschliessend errichtet werden, hängt nicht zuletzt von der Anzahl von Käufern ab. «Finanziell wäre es sicher von Vorteil, wenn man die beiden Etappen gleich hintereinander abschliessen könnte», so Franz Koch.