Möhlin
Hürden genommen: Tennisclub braucht aber weiterhin Unterstützung für neue Halle

Der Tennisclub Möhlin (TCM) plant, seine bisherige Ballonhalle durch einen Neubau zu ersetzten. Wie der TCM nun in einer Mitteilung schreibt, sind inzwischen «alle administrativen Hürden genommen».

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Peter Lüscher, Präsident des Tennisclubs Möhlin, arbeitet mit seinen Mitstreitern für eine feste Tennishalle.

Peter Lüscher, Präsident des Tennisclubs Möhlin, arbeitet mit seinen Mitstreitern für eine feste Tennishalle.

Nadine Böni

Zur Finanzierung des zweckmässigen Baus wurde die Genossenschaft «Court Cube» gegründet. Die grösste Herausforderung ist die Investition in die Halle. Neben Eigenmitteln des Vereins, des Beitrags des «Sporttoto»-Fonds des Kanton Aargau, einer Hypothek, Anteilscheinen der Genossenschafter sowie bereits gezeichneten Darlehen braucht es weitere Beiträge, um dem Ziel der 1,8 Millionen Franken noch näher zu kommen. Nun wird die Mittelbeschaffung intensiviert. In einer konzentrierten Aktion werden die Einwohner von Möhlin und Umgebung über das Projekt informiert.

Der als Zweckbau geplanten Halle mit zwei Plätzen soll ein Klubhaus mit den sanitären Anlagen, Garderobe und ein kleiner Restaurationsbetrieb angegliedert werden. Daneben sollen Optionen geschaffen werden, um zusätzlich zum Tennisbetrieb eine weitere Nutzung (wie zum Beispiel Badminton) zu ermöglichen.

In den nächsten Tagen werden Broschüren in die Haushaltungen verteilt. «Wir sind überzeugt, dass unser grosses Projekt für uns als Verein für die Zukunft wegweisend ist», lässt sich TCM-Präsident Peter Lüscher in der Mitteilung zitieren.

In der Geschichte des Tennisclubs Möhlin ist es das zweite Hallenprojekt. Schon vor über 20 Jahren beschaffte man eine Ballonhalle, die im kommenden Winter noch einmal betrieben wird und einer wesentlich nachhaltigeren Lösung Platz machen soll. Oder wie es Ehrenmitglied Hansruedi Berger sagt: «Schon zu meiner Zeit als Präsident des TCM haben wir versucht, etwas weiter als nur bis zu unserer Nasenspitze zu denken, und haben die Ballonhalle gebaut. Wer heute, 20 Jahre später, über die Nasenspitze hinaus denkt, muss das Hallenprojekt unterstützen.»