Zeiningen
Horror-Crash mit drei schlittelnden Kindern: Jetzt spricht der Pickup-Fahrer

Für drei Kinder aus der Fricktaler Gemeinde Zeiningen endete die Sausefahrt auf dem «Füdlibob» im Spital. Sie prallten am Samstagnachmittag in einen bergaufwärtsfahrenden Pickup-Truck. Einen Tag nach dem Crash gibt die Polizei nähere Informationen zum Unfall und auch der Autolenker meldet sich zu Wort.

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Aus einer spassigen Schlittelfahrt mit dem «Füdlibob» wurde bitterer Ernst: Am Samstagnachmittag kollidierten zwei Mädchen und ein Knabe auf einem verschneiten Waldweg mit einem bergaufwärtsfahrenden Pickup-Truck. Dabei verletzten sich alle drei Kinder. Der 14-jährige Knabe sogar so schwer, dass er mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden musste.

Bilder des schrecklichen Unfalls auf dem Zeininger Waldweg:

Schlittelunfall in Zeiningen
10 Bilder
In der Fricktaler Gemeinde Zeiningen erfasste ein Autofahrer am Samstagnachmittag drei auf sogenannten «Füdlibobs» schlittelnde Kinder.
Beweisaufnahme am Unfallort.
Gemäss ersten Erkenntnissen soll sich der schwere Unfall am Samstagnachmittag gegen 15.00 Uhr auf einem Waldweg ereignet haben.
Beweisaufnahme am Unfallort.
Ein Lenker eines Pickup Trucks ist bergaufwärts fahrend aus noch ungeklärten Gründen in die drei schlittelnden Kinder – ein Knabe und zwei Mädchen – geprallt und hat diese dabei verletzt.
Beweisaufnahme am Unfallort.
Beweisaufnahme am Unfallort.
Beweisaufnahme am Unfallort.
Die beiden Mädchen wurden mit der Ambulanz ins Spital gefahren.

Schlittelunfall in Zeiningen

Newspictures/Simon Ertler

Einen Tag nach dem schrecklichen Ereignis ist klar, wie es zum folgenschweren Unfall kam. Der 51-jährige Fahrer des Pickup-Trucks wollte eine Fuhre Holz ausliefern. Als er den verschneiten Waldweg in Zeiningen hinauffuhr, schossen seitlich des Wegs plötzlich die drei schlittelnden Kinder hervor und prallten in das schwere Fahrzeug. Dies berichtete Kapo-Mediensprecher Roland Pfister gegenüber dem Regionalsender Tele M1.

Ebenfalls klar ist, dass der 51-jährige Fahrzeuglenker keine Chance hatte, die schlittelnde Kinder zu bemerken und ihnen allenfalls auszuweichen. Dass trotz Autoverkehr beim Waldweg geschlittelt wird, sei den Anwohnern bekannt. Gegenüber Tele M1 wollte allerdings niemand Auskunft geben.

Kinder erst bemerkt, als es schon zu spät war

Hingegen konnte der Regionalsender mit dem Fahrer des Pickup-Trucks sprechen. Er beteuert, dass er die schlittelnden Kinder nicht gesehen und diese auch erst bemerkt hatte, als es bereits zu spät war. Der 51-Jährige sei froh, dass zwei der Kinder das Spital bereits wieder verlassen konnten. Auch wolle er der Familie der verletzten Kinder einen Besuch abstatten.

Gemäss Recherchen von Tele M1 befindet sich der 14-jährige Knabe, der mit dem Rettungshelikopter schwerverletzt ins Spital geflogen wurde, noch immer in Behandlung. Er befinde sich nicht in Lebensgefahr. (luk)

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