Fricktal
Hornussen steht ohne Kandidaten da - Kampfwahl in Gipf-Oberfrick

Vier Gemeinden suchten nach dem ersten Wahlgang noch Gemeinderäte. In Hornussen haben sich während der Anmeldefrist keine Kandidaten gemeldet.

Marc Fischer
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In Hornussen fehlen noch drei Kandidaten für den Gemeinderat. archiv

In Hornussen fehlen noch drei Kandidaten für den Gemeinderat. archiv

Vier Gemeinden des Oberen Fricktals – Herznach, Hornussen, Gipf-Oberfrick und Schwaderloch – konnten im ersten Wahlgang vom 22. September ihren Gemeinderat nicht vollständig besetzen. Gestern lief die Anmeldefrist für den zweiten Wahlgang ab. Mit unterschiedlichem Erfolg, wie die Nachfrage auf den vier Gemeindekanzleien zeigt.

Kampfwahl in Gipf-Oberfrick

In Gipf-Oberfrick haben gleich zwei Personen ihre Kandidatur für den einen freien Sitz eingereicht. Neben CVP-Mann Michael Häseli, dessen Kandidatur schon Anfang Woche publik wurde (die Aargauer Zeitung berichtete), stellt sich auch Daniela Slania zur Wahl. Daniela Slania geht nach eigenen Angaben als parteilose Kandidatin ins Rennen. Somit kommt es am 24. November zu einer Kampfwahl.

In Schwaderloch hat sich bis zum Ablauf der Frist eine Kandidatin für den einen freien Sitz angemeldet: Marta Neukom. In einer Nachmeldefrist bis zum 16. Oktober sind nun weitere Anmeldungen möglich, ansonsten wird Marta Neukom in stiller Wahl gewählt.

Drei Kandidaten in Herznach

Auch in Herznach und Hornussen beginnt die Nachmeldefrist zu laufen. Aus unterschiedlichen Gründen: In Herznach haben drei Personen ihre Kandidaturen für die drei freien Sitze eingereicht. Die Namen wollte Gemeindeschreiber Harry Wilhelm auch auf mehrmaliges Nachfragen nicht vor der offiziellen Publikation preisgeben. Dagegen gab er bekannt, dass keine Anmeldungen für das ebenfalls vakante Amt von Ammann und Vizeammann eingegangen seien. Gravierender präsentiert sich die Situation in Hornussen. Für die drei vakanten Sitze ist keine einzige Kandidatur eingegangen.