Public Viewing

«Hopp Schwiiz» tönte es im WM-Zelt in Laufenburg

Rund 250 Fans feuerten beim Public Viewing beim Sportplatz in Laufenburg die Schweizer Nationalmannschaft an.

Es wurde geklatscht, geflucht, gepfiffen und angefeuert. Am Ende hat es nichts genutzt: Die Schweizer Equipe unterlag der schwedischen Elf mit 0:1 und schied damit im Achtelfinal der Fussball-WM aus. Kurz vor Anpfiff der Partie haben im Public-Viewing-WM-Zelt des FC Laufenburg-Kaisten damit nur wenige gerechnet. «Das gibt ein klares 2:0», sagte ein älterer Herr im rot-weissen Dress. Seine Sitznachbarin war sich sogar sicher: «Wir kommen mindestens in den Halbfinal.» So schlugen nach dem Führungstreffer der Schweden in der zweiten Hälfte auch einige ungläubig die Hände vors Gesicht.

Aargauer Fans litten in Public Viewings mit der Schweizer Nati

Aargauer Fans litten in Public Viewings im Fricktal und anderen Orten mit der Schweizer Nati.

Auch die «Hopp Schwiiz»-Rufe, die nach dem Rückstand im Zelt aus einigen Kehlen ertönten, änderten nichts daran, dass der Nati der ersehnte Ausgleich bis zum Schlusspfiff versagt blieb. Die Enttäuschung war gross: Während viele sofort den Weg nach Hause antraten, fachsimpelten noch einige bei einem Bier, woran es denn gelegen habe. Sie einigten sich schlussendlich darauf, dass es die Schweizer Equipe mit dieser Leistung gegen Schweden einfach nicht verdient habe, in den Viertelfinal einzuziehen.

Bis zum letzten Platz besetzt

Unsicher waren sich die Veranstalter des Public Viewing, ob das Zelt denn auch einigermassen voll werden würde. Eine halbe Stunde vor dem Anpfiff befanden sich lediglich 20 Zuschauer im WM-Zelt. Doch viele Fussball-Fans haben sich an diesem Tag freigenommen oder früher Feierabend gemacht. Schlussendlich, rund zehn Minuten vor dem Anpfiff, war das Zelt bis auf den letzten Platz gefüllt.

Während rund 150 Zuschauer die Partie auf der grossen Leinwand verfolgten, feuerten knapp 100 Zuschauer die Schweizer Nati ausserhalb des Zeltes an. Dort waren unter anderem an einer kleinen Stehbar mehrere Monitore aufgebaut. Bei rund 250 Zuschauern hatten die Helfer, die am Grill, Racletteofen und an der Getränkeausgabe standen, besonders in der Halbzeitpause alle Hände voll zu tun. «Ist das Ergebnis nicht gut, dann doch zumindest das Essen», meinte ein Fan.

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