Hochwasser
Strömung zu stark für den Motor: Fischer auf dem Rhein bei Laufenburg in Not gerettet

Am Sonntagmorgen gerieten drei Fischer auf dem Rhein bei Laufenburg in Notlage. Sie konnten durch deutsche Rettungskräfte geborgen werden. Verletzt wurde niemand.

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Der Rhein führt viel Wasser, die Strömung ist stärker.

Der Rhein führt viel Wasser, die Strömung ist stärker.

Nicole Nars-Zimmer niz

Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Aargau erhielt am Sonntagmorgen kurz vor halb zehn Uhr eine Hilfemeldung ein. Drei Personen seien mit ihrem Boot auf dem Rhein bei Laufenburg in Notlage geraten. Der Fluss führt derzeit sehr viel Wasser und die Strömung war für den Motor zu stark geworden.

Fischer konnten das Boot nicht verlassen

Die Betroffenen konnten das Boot mit Unterstützung der Feuerwehr Laufenburg mit Seilen so sichern, dass sie nicht abgetrieben wurden. Allerdings konnten sie aufgrund des steilen Ufers das Boot nicht eigenständig verlassen.

Zur Rettung wurden durch die Polizei Baden-Württemberg Rettungskräfte der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und der Feuerwehr Laufenburg aufgeboten. Diese konnten die drei Männer schliesslich kurz nach 10 Uhr retten. Verletzt wurde niemand.

Vorsicht auf den Gewässern geboten

Die Gewässer führen derzeit sehr viel Wasser. Die Kantonspolizei Aargau rät dringend davon ab, fliessende Gewässer zu befahren oder darin zu baden. Auch am Wasser ist infolge der starken Strömung und des Schwemmmaterials Vorsicht geboten.