Mit bis zu 20 Kilometern in der Stunde und dem Fahrtwind im Gesicht können Interessierte die Sehenswürdigkeiten der Wakker-Preisträgerin auf einem Segway erkunden. Stéphanie Berthoud, Leiterin des Rheinfelder Stadtbüros, erklärt, wieso seit kurzem die Wakker-Rundgänge auf den einachsigen elektrobetriebenen Transportmitteln angeboten werden: «Die Segways ermöglichen es uns, innert kurzer Zeit auch grössere Distanzen zu überbrücken und somit den Radius der Führungen auszudehnen.»

Acht bis zehn Kilometer werden bei solch einer Stadtführung zurückgelegt. Ein weiterer Vorteil: «Wenn eine Gruppe zu lange an einem Objekt verweilt, muss sie nicht zum nächsten Objekt hetzen, um im Zeitplan zu bleiben», erklärt Berthoud.

Die Stadtführer werden bei den Rundgängen auf Achse von dem Segway-Experten Beat Meier unterstützt: «Der Segway ist selbstbalancierend und wird durch die Verlagerung des Körpergewichts gesteuert», erklärt Meier. Bevor sich die Touristen jedoch auf Achse begeben, steht ein einstündiges Fahrtraining auf dem Programm. Hierbei müssen Pylonen in einem Slalomparcours umkurvt und Bremsmanöver geübt werden.

Schnelles Lernen mit Fahrspass

«Alle Teilnehmer haben bisher innerhalb weniger Minuten den Segway beherrscht und waren begeistert vom Fahrspass. Wir werden daher die Segway-Führungen auch im kommenden Jahr weiter anbieten», sagt Bertoud und schiebt nach: «Vor allem wenn wir wie an einer Perlenkette gereiht durch die Altstadt düsen, schauen die Passanten meist sehr verdutzt.» Die Wakker-Rundfahrten auf Segways werden ab einer Gruppe mit sechs Teilnehmern für 150 Franken pro Person angeboten.