Herznach
Herznach: Ein Museum mit modernster Konzeption

Am 5. Mai wird das Bergwerkmuseum eröffnet – das Projekt erforderte grossen Einsatz. Daniel Lüscher, der das Projekt seitens des Vorstands begleitet hat, sprach gar von «einem Quantensprung, der bis an die Grenze des Machbaren ging».

Geri Hirt
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Das Bergwerkmuseum erhält in den kommenden Wochen den letzten Schliff, damit es am 5. Mai besichtigt werden kann. ghi

Das Bergwerkmuseum erhält in den kommenden Wochen den letzten Schliff, damit es am 5. Mai besichtigt werden kann. ghi

Am 5. Mai wird das Bergwerkmuseum in Herznach offiziell eröffnet werden. Der Verein Eisen und Bergwerke (VEB) war mit dem ambitiösen Projekt stark gefordert. VEB-Präsident Peter Scheuble spricht von «einem komplexen Projekt mit hohen Ansprüchen», das den Verantwortlichen viel abverlangt habe.

«Die Ausstellung zu konzipieren und zu realisieren war deutlich schwieriger, als wir uns vorgestellt hatten», gestand Scheuble an der Generalversammlung des Vereins Eisen und Bergwerke.

Daniel Lüscher, der das Projekt seitens des Vorstands begleitet hat, sprach von «einem Quantensprung, der bis an die Grenze des Machbaren ging».

Die Erarbeitung der Ausstellungsinhalte, die Freiwilligenarbeit, die begrenzten Mittel und die professionelle Gestaltung, dies alles unter einen Hut zu bringen, war kein leichtes Unterfangen.

Man habe sich im Spannungsfeld von Kompromissen bewegen müssen. Die Bereitschaft aller Beteiligten bezeichnete Lüscher «schlicht als Sensation». So entstehe ein Museum, das sich durch ein nationales Niveau auszeichne.

Nachtragskredit bewilligt

Das Ziel, den hohen Ansprüchen genügen zu können, war in den Bereichen Inhalte und Grafik mit einem Mehraufwand und mit entsprechenden Mehrkosten verbunden.

Man habe daraus gelernt und für die zweite Ausbauphase die Lehren gezogen, erklärte Peter Scheuble, der einen Nachtragskredit von 50'000 Franken begründete.

Die Vereinsmitglieder bewilligten sodann diesen Betrag. Trotz dieser Mehrkosten wird die Projektierung der Phase 2, die teilweise Öffnung eines Stollens, vorangetrieben.

Bereits Ende Oktober soll das Projekt vorliegen, sodass es bis Ende 2013 beim Kanton eingereicht werden kann. Ab sofort wird die entsprechende Mittelbeschaffung gestartet.

Sofern der Fahrplan eingehalten werden kann, so wird die nächste Generalversammlung Projekt und Kredit genehmigen können. Der Vorstand ist mit Martin Senn, der das Sekretariat führen wird sowie Peter Richner als Vertreter der Ammoniten-Gruppe ergänzt worden.

Die Rechnung 2012 mit einem Verlust von 27'600 Franken wurde genehmigt.

Eröffnung am 5. Mai

Hauptereignis im VEB-Vereinsjahr 2013 bildet die Eröffnung des Bergwerkmuseums am Sonntag, 5. Mai mi einem Tag der offenen Tür. Bereits am Vortag sind die Mitglieder eingeladen, diesen Meilenstein in der Geschichte des VEB mitzufeiern.

Das Jahresprogramm enthält im Weitern einen Vereinsausflug in die Höllgrotte in Baar, die Präsenz an verschiedenen Anlässen sowie einen allmonatlichen Arbeitstag. Von Mai bis Oktober wird zudem das Bergwerkmuseum jeden ersten Sonntag im Monat jeweils von 13 bis 17 Uhr geöffnet sein.

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