Gansingen
Herbstlicher Dorfmärt lockt längst nicht mehr nur die Gansinger

Gansingen stand am Samstag im Zeichen des traditionellen Dorfmärts im Herbst. Dieser präsentierte sich einmal mehr bunt und abwechslungsreich wie die Jahreszeit.

Peter Schütz
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Eingelegtes aus Brugg
15 Bilder
Dorfmärt in Gansingen
Viele fanden den Weg an den traditionellen Dorfmärt
Kürbisse aus Etzgen
Alles selbst gestrickt und gehäckelt
Für die Kinder gab es ein Karussell
Spielwaren als Blickfang
Kuchen für die Klassenkasse der 2. Bez
Kunstvoll Gedrechseltes von Robi Oeschger.
Objekte und Puppen aus Heu
Auch ein Handörgeler war da
Die Wiler Trotte war auch präsent

Eingelegtes aus Brugg

Peter Schütz

Über Gansingen lachte am Samstag die Sonne. Der örtliche Dorfmarkt fand bei den denkbar besten Wetterbedingungen statt - und das freute ausser den Markteilnehmern auch den Bürgermeister Alois Schiegg aus der bayerischen Partnergemeinde Gansheim, der Gansingen einen Besuch abstattete. Schiegg konnte sich nach der Einweihung des Dorfplatzes von der Vielfalt und vom Ideenreichtum der heimischen Anbieter überzeugen. Da war alles vorhanden, was das Herz auch eines Bayern begehrt: Lebensmittel wie Honig und Würste, Eingemachtes und Brot, getrocknete Pilze und Süssigkeiten. Auch sonst musste niemand Hunger leiden. Die örtlichen Vereine kamen für die Gastronomie auf.

Der SV Gansingen führte eine Güggeli-Beiz und die Musikgesellschaft betreute den Weinbrunnen. Auch die Schützen, Samariter und Landfrauen waren aktiv. Produkte aus der Landwirtschaft bot der Gansinger Röthof, die Gansinger Mikrobrauerei lockte mit Bier. An einer Ecke gab es Apfelküchlein, andernorts duftete es nach Bratwürsten, Kaffee und Kuchen. Küchenschürzen mit der Aufschrift „Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mutter" wurden probiert. An einem Stand gab es Gedrechseltes, ein paar Meter weiter Patchwork, Puppenkleider, Spielzeuge und Haushaltgeräte, Vogelhäuschen und selber gemachten Schmuck. Wer einen neuen Haushalt einrichten wollte, war am Gansinger Dorfmarkt also gut bedient.

Der gute Ruf des Marktes hatte sich offenbar herumgesprochen. Neben den Einheimischen präsentierten auch Auswärtige ihre Produkte - zum Beispiel die Wiler Trotte oder ein Käsehersteller aus der Innerschweiz. Auch das Nachbardorf Etzgen war mit einem Stand vertreten. Was es dort zu sehen gab? Kürbisse natürlich. Und zu essen? Kürbisbratwurst mit Brot. Denn am 9. und 10. November findet die nächste Etzger Kürbisbeleuchtung statt.