Gipf-Oberfrick

«Heldä und Legändä» weihen die neue Fahne am Jubiläumskonzert ein

Die neue Vereinsfahne der Musikgesellschaft Gipf-Oberfrick wird präsentiert. pst

Die neue Vereinsfahne der Musikgesellschaft Gipf-Oberfrick wird präsentiert. pst

Was Im Jahre 1863 begann, hat bis heute Bestand. Die Musikgesesellschaft Gipf-Oberfrick feiert ihr 150-Jahre-Jubiläum mit einem Konzert. Präsentiert wird dabei auch die neue Vereinsfahne.

Im Jahre 1863 hatten sich unter der musikalischen Leitung von Dr. Franz Josef Mettauer eine Handvoll musikbegeisterter Herren in Gipf-Oberfrick zusammengetan, um gemeinsam den Freuden der Blasmusik zu frönen. Was damals begann, hat bis heute Bestand. Der älteste Dorfverein der Gemeinde feierte sein 150-jähriges Bestehen. Das grösste Geschenk, die neue Vereinsfahne.

Feierlich und mit spannungsvoller Erwartung umgeben enthüllte «Fahnengotte» Heidi Birrer, Verwaltungsratsmitglied der Raiffeisenbank Regio Frick (die Bank hatte das Patronat für die neue Fahne übernommen) gemeinsam mit «Fahnengötti» Alfons Kainz (Vorsitzender der Bankleitung) das Geheimnis, sprich die neue Vereinsfahne.

«Sie möge ein Symbol, Markenzeichen, Ansporn sein und Anziehungskraft ausstrahlen, denn hinter hier gehen die Musiker geschlossen einher, in guten, wie auch schweren Tagen», betonten Alfons Kainz und auch Adolf Herzog vom Aargauischen Musikverband, die herzlich gratulierten und genau wie Gemeindeammann Andreas Schmid und die Vertreter der Musikgesellschaften Frick, Wittnau, Oberhof und Oeschgen nicht mit leeren Händen gekommen waren.

Das Banner und das Dorf

Bewegende Worte auch von Gemeindeleiter Martin Linzmeier, der das Symbol für viele Anlässe segnete. Das neue Banner ist aus Reinseide und Damast, es zeigt auf strahlend gelbem Hintergrund Motive des Dorfwappens, die Trompete und Noten symbolisieren die Musik und auch der Aargau und die Schweiz sind mit den jeweiligen Farben blau, schwarz und rot vertreten.

Auch das musikalische von David Schwarb humorvoll präsentierte und von Christoph Köchli geleitete Programm war ein einziges grossartiges Geschenk an die Gäste des MG-Jubiläums.

Den mitreissenden Klängen aus der Fernsehserie «das A-Team» folgten die spritzige Nummer «Zambezi» und das zum Mitsingen und Miträumen einladende Stück «Gilberte de Courgenay», welches aufgrund des anhaltenden Applauses gar ein zweites Mal gespielt werden durfte.

Getreu dem Motto des Abends «Heldä und Legändä» durfte auch die Wilhelm Tell Ouvertüre, die gleich zur nächsten Zugabe führte und mit dem Xylophon Solo von Daria Köchli eines der zahlreichen Highlights des Abends beinhaltete und «zur Heldenfeier» nicht fehlen.

Junge Musikanten begeistern

Die Jungbläser, die den zweiten Teil mit Stücken von Phil Collins, Abba und den Beatles eröffneten und ebenfalls durch begeistertes Klatschen zu Zusatzgaben gebeten wurden, standen den «Grossen» in nichts nach.

Ein weiterer Höhepunkt war der Rap «Legändä u Heldä», das mit dem Solo von Melina Zwahlen auch zweimal vorgetragen werden durfte. Nach «Superman», «James Bond», «Pirates of the Caribbean» und zwei Zugaben war zwar das offizielle Programm zu Ende, aber mit «Paolos Fricktal Krainer», Bar, Tombola und Festwirtschaft war noch für weitere Unterhaltung gesorgt.

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