Fricktal

Happy End: Kater Miki aus Dättwil wird nach 16 Tagen in Zeihen gefunden

Miki ist wieder zu Hause angekommen. .

Miki ist wieder zu Hause angekommen. .

Cornelia Papst aus Dättwil hat ihren Kater Miki wieder. Es geht ihm trotz lädierter Nase und 1,5 Kilogramm weniger Gewicht gut. Gefunden wurde die Katze von einer Familie in Zeihen.

Noch immer ist die Stimme von Cornelia Papst voller Freude, nach wie vor kann sie es kaum glauben. Sie hat ihren geliebten Kater Miki wieder. Keine Selbstverständlichkeit, dass weiss die Dättwilerin. 16 Tage lang war die Katze verschwunden. Und dann, am zurückliegenden Freitag das erlösende Telefon. Cornelia Pabst war auf dem Weg ins Engadin, als sie von der Tierklinik Trivet aus Frick ein Anruf erhielt. Ihr Miki war dort abgegeben worden. «Vor Glück begann ich zu weinen», so die Katzenbesitzerin. Eine Familie in Zeihen hatte das verletzte und abgemagerte Tier gefunden und umgehend zur Fricker Tierklinik gebracht.

16 Tage Bangen und Hoffen liegen hinter der Dättwilerin. Miki ist jetzt wieder bei ihr. «1,5 Kilogramm leicht und hat vermutlich eine abgeknickte Nase. Ansonsten geht es ihm aber gut», ist Cornelia Papst erleichtert.

Verzweifelte Suche

Um ihren geliebten Kater wiederzufinden, hatte sie alles in Gang gesetzt. Sie verteilte Flyer in ihrem Wohnort, setzte einen Sms-Aufruf in die Aargauer Zeitung und ging in die Kirche. «Normalerweise bin ich kein Mensch, der sehr oft in die Kirche geht. Aber ich war wirklich verzweifelt und wollte die Hoffnung nicht verlieren. Ich ging zum Heiligen Antonius, betete für Miki und legte 20 Franken in das Kässeli. Ich versprach, ihm 100 zu geben, sobald ich meinen Kater wiederhabe. Natürlich habe ich mein Versprechen gehalten» erzählt die Tierfreundin.

Miki ist ein Streuner

.«Im Gegensatz zu seiner Schwester Princess, ist unser Kater ein Streuner und überhaupt nicht scheu. Er geht zu fremden Leuten hin, lässt sich von Kindern herumtragen und kam regelmässig auch mit auf längere Spatziergänge mit unserem Hund Jack. Doch jeden Abend kam er nach Hause. Am Morgen sitzt er vor der Schlafzimmertür und wartet, bis ich aufstehe. Beide Katzen haben wir seit 4,5 Jahren. Es sind ‚American Shorthair’. Wir haben sie, zusammen mit dem Hund, vor 1,5 Jahren aus den Staaten mit genommen wo wir 6 Jahre gelebt haben», erzählt die überglückliche Miki-Besitzerin.

Während der 16 Tagen, in denen Miki vermisst war, erhielt Cornelia Papst insgesamt sieben Anrufe. Anrufe, die auch immer wieder Hoffnungen weckten. Doch bei all den gemeldeten Katzen handelte es sich nicht um ihren Miki. Und nicht nur der Besitzerin fehlte der Aussreisser sehr. Er wurde auch von der Putzfrau vermisst. Damit der Kater wiederkommt, legte sie einen Weg aus Kerzen vor dem Hauseingang.

Identifikation dank Chip

Miki hat auf seiner Reise einen sehr weiten Weg zurückgelegt. Cornelia Pabst nimmt an, dass er einen Teil des Wegs in einem Auto zurückgelegt hat: «Miki ist sehr zutraulich und geht gerne überall hinein. Es würde mich nicht wundern, wenn er sich heimlich in ein Auto oder in einen Lieferwagen geschlichen hat.»

Für Cornelia Pabst gehört der Kater zur Familie. Er bleibt seit seiner Rückkehr lieber im Haus und wird wieder ordentlich gefüttert und ganz viel gestreichelt. Cornelia Pabst ist überglücklich, dass Miki wieder zu Hause ist und dankt allen Helfern und Mitsuchenden. Auch der Tierklinik Trivet, die ihren Kater für ein Wochenende bei sich behielten, gilt ihr grosser Dank. Es zeigt sich einmal mehr, dass auch bei Katzen ein Chip sinnvoll ist. Nur dank diesem konnte Mikis Frauchen ausfindig gemacht werden.

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