Rheinfelden

Hans Gloor will eine zweite Amtszeit im Rheinfelder Stadtrat

Der Rheinfelder Stadtrat Hans Gloor (parteilos) kandidiert für eine zweite Amtszeit.

Der Rheinfelder Stadtrat Hans Gloor (parteilos) kandidiert für eine zweite Amtszeit.

Berufliche Gründe verzögerten seinen Entscheid. Jetzt aber ist klar: Hans Gloor kandidiert für eine zweite Amtszeit im Rheinfelder Stadtrat. Seinem Ressort Sicherheit und Verkehr stünden interessante Jahre bevor.

«Wirklich Freude» habe er bekommen, an seinem Amt im Rheinfelder Stadtrat, sagt Hans Gloor. Vor dreieinhalb Jahren als Parteiloser in das Gremium gewählt, bekam Gloor das Ressort Sicherheit und Verkehr zugeteilt. «Ein Ressort mit Themen, die bis dahin nicht gerade direkt vor meiner Haustür standen», sagt Gloor. Es habe seine Zeit gedauert, bis er sich in Thematik eingearbeitet hatte, bis er seine Dossiers kannte. Aber eben: Dann habe er Freude an der Arbeit bekommen.

«Ich bin der Hans im Glück»

Als also in den vergangenen Wochen die Entscheidung anstand, ob Gloor für eine zweite Amtszeit kandidiert, hätte eigentlich alles für ein Ja gesprochen. Nur: Berufliche Gründe verzögerten seinen Entscheid. Gloor übernahm die operative Führung in der Rheinfelder Sanitär-Firma Gersbach, nachdem sich deren bisheriger Geschäftsführer und Inhaber Felix Gersbach im Januar aus persönlichen Gründen zurückzog. «Mir liegt viel an der Firma und ich wollte sie nicht nach 40 Jahren einfach ihrem Schicksal überlassen», sagt Gloor.

Der neue Job und das Amt im Rheinfelder Stadtrat – das wäre allerdings zu stressig geworden, wie Gloor erklärt. Dass er nun doch noch einmal für den Stadtrat kandidiert, das «hätte ich vor einem Monat noch nicht zu träumen gewagt», sagt der 63-Jährige. Er sei einmal mehr der «Hans im Glück». Ab Herbst arbeitet bei Gersbach ein neuer Geschäftsführer, so könne er sich auf seine Position als Präsident des Verwaltungsrats konzentrieren, erklärt Gloor. «Und ich habe genug Zeit für das Amt als Stadtrat.»

«Es gibt viel zu tun»

Dort blickt er – sollte er bei den Wahlen bestätigt werden – auf intensive Jahre voraus. Die Umsetzung verschiedener Projekte des Kommunalen Gesamtplans Verkehr (KGV) steht an. Über das neue Parkierungsreglement soll noch an der Sommergemeinde entschieden werden. Tempo 30 befindet sich in der Umsetzung. Beim neuen Parkhaus haben die Arbeiten begonnen. Und spätestens vor der Wintergemeinde sollen die Rheinfelder über die Roberstenstrasse abstimmen.

«Es gibt viel zu tun», sagt Gloor. Ein Vorteil wäre es daher, wenn im Ressort Kontinuität herrschte, ist der Stadtrat überzeugt. Gloor bestätigt die alte Weisheit, wonach es Zeit braucht, bis sich jemand eingearbeitet hat. «Gut wäre, wenn ich weitermachen könnte. Gerade auf dem Gebiet, wo so viel aufgegleist ist», glaubt er. (nbo)

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